Letzes Saisonspiel für die HSG Rhumetal

Trainer Sascha Heiligenstadt verabschiedet sich gegen Hildesheim

Katlenburg – Mit einem Heimspiel gegen die Reserve von Eintracht Hildesheim endet am Samstag die Amtszeit von Sascha Heiligenstadt als Trainer der Handballer der HSG Rhumetal. Angepfiffen wird die letzte Verbandsligapartie der Saison um 19.30 Uhr am Burgberg.

Beim Saisonfinale fehlen Nicolas Fischer und Ole Bierwirt. Einige Akteure sind angeschlagen. Umso wichtiger ist der Einsatz von Janis Deppe als Linksaußen. Eike Kreitz kann sich wieder in gewohnter Rolle einfügen. Trotz der zuletzt ernüchternden Ergebnisse ist Rang sechs immer noch möglich. Dazu braucht es aber in jedem Fall einen Sieg. „Es wäre schön, wenn wir den Zuschauern beweisen würden, dass wir unsere Leistung auf einem guten Niveau auch über 60 Minuten halten können“, so Heiligenstadt.

„Das größte Abschiedsgeschenk des Teams für mich wäre ein glanzvolles Spiel - natürlich mit einem Sieg.“ Doch auch wenn das gelänge, fällt die Bilanz des Trainers eher negativ aus. Kaum einer habe sein Potenzial regelmäßig ausgeschöpft. „Aber einer der eigentlich immer seine Leistung bringt, ist Bjarne Kreitz - absolut vorbildlich.“

Sich selbst nimmt Heiligenstadt nicht aus. „In Lafferde hätten wir den Sieg mitnehmen müssen. Daheim gegen Fallersleben fehlte auch mir ein glücklicheres Händchen.“

Erschwert wurde die Aufgabe des Trainers durch eine suboptimale Trainingsbeteiligung. „Ein Team muss mehr zusammen trainieren. Hier fehlt mir ein wichtiger Baustein für eine gesunde Basis.“ Auch das Umfeld des Vereines kritisiert der scheidende Coach. „Alle sind sehr bemüht. Aber es geht um das Aushängeschild der HSG. Und da fehlt es teilweise an Fingerspitzengefühl und Kommunikation mit Betreuern, Trainern und Spielern.“  zys

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