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TG Münden muss bei Spitzenreiter SV Alfeld bestehen

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Von: Manuel Brandenstein

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Christoph Muth beim Sprungwurf
Droht auszufallen: Christoph Muth, hier bei einem Angriff gegen Rosdorf. © Per Schröter

Kann die TG Münden endlich auch auswärts punkten? Am Sonntag in Alfeld dürfte das besonders schwer werden.

Hann. Münden – Die Trainer der TG Münden rätseln etwas: Nach rund einem Drittel der Saison der Handball-Verbandsliga fällt der Unterschied zwischen den Leistungen der Mannschaft auswärts und in eigener Halle ins Auge. In der Fremde lief bislang nicht viel. Und jetzt geht die Fahrt auch noch zum Meisterschaftskandidaten nach Alfeld (So., 17 Uhr).

Viermal versuchte die TG bislang, sich in fremden Hallen zu behaupten. Doch wo es auch hinging: Letztlich waren die Gastgeber immer um mindestens fünf Tore besser. Auf der anderen Seite schafften die Mündener in eigener Halle zuletzt sogar das Kunststück, den Tabellendritten der HG Elm zu bezwingen. Trainer Pascal Zügler hat bei Heimspielen eine ganz andere Einstellung registriert: „Für unsere Spieler scheint es von der Motivation her doch etwas anderes zu sein, wenn sie vor 200 Zuschauern spielen, die sie nach vorne treiben; und die Stimmung in unserer Halle ist ja auch wirklich immer gut. Früher war es bei mir als Spieler immer anders herum: Ich war auswärts besonders motiviert.“ Der Wille, sich in „feindlich gesinnter“ Umgebung behaupten zu wollen, dürfte also etwas ausgeprägter sein. Ob das aber beim bislang in dieser Saison erst einmal besiegten Tabellenführer in Alfeld gelingen kann, ist fraglich. Besonders in der Abwehr ist das Team von Trainer Goran Krka (früher als Spieler in Berlin und Hildesheim tätig) bärenstark. Der zweite TG-Trainer, Sebastian Flechtner, befürchtet zudem, dass am Sonntag wieder Ex-Zweitligaspieler Robin John aufläuft, der mittlerweile hauptsächlich Drittligist HSV Hannover trainiert. Sein Team gastiert bereits am heutigen Freitag in Burgwedel, sodass der Coach am Sonntag wieder für Alfeld auf dem Spielfeld eingreifen könnte. Die TG hat Aufstellungssorgen. Zwar gibt es aufgrund der neuen 2G-Regel, nach der nur die gegen das Coronavirus geimpften oder davon genesenen Spieler und Trainer die Hallen betreten dürfen, kaum betroffen, doch könnten gleich mehrere Akteure ausfallen: Das Fehlen von Niklas Bolse steht laut Zügler fest. Auch für Christoph Muth und Kiron Hartig sieht es nicht gut aus.  (Manuel Brandenstein)

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