Handball-Verbandsliga: Ein verdienter Herbstmeister

Plesse-Hardenberg schlägt Verfolger Fallersleben 31:27 

Kaum zu halten: Plesses Sebastian Herrig (am Ball) gegen die Fallerslebener Michael Schmidt (unten) und Marco Schöttke. Foto: zje

Bovenden. Mit dem 31:27 ((18:13)-Heimsieg über den VfB Fallersleben beendeten die Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend die erfolgreichste Hinrunde ihrer Verbandsliga-Geschichte.

Von zwölf Spielen verloren sie nur ein einziges (27:33 bei Burgdorf III am dritten Spieltag). Aus den elf anderen Begegnungen gab es 353:256 Tore und 22 Punkte!

Dass das Burgenteam zum Hinrundenabschluss seine weiße Heimweste wahrte, erforderte allerdings mehr Arbeit als es zunächst schien: Nach sieben Minuten führten die Hausherren 6:1 und vier Minuten später gar mit 11:2. Während vorn die „alten Männer“ Jens Glapka und Thomas Reimann mit je vier Toren ihren x-ten Frühling zelebrierten, zeigte sich hinter der erneut solide aufspielenden Abwehr Torhüter Markus Ahlborn als nahezu unüberwindlich: In 60 Minuten parierte er gut 20 zum Teil schwerste Kaliber. An ihm bissen die Gäste sich die Zähne aus.

Fallersleben, dass wegen der wetterbedingten Verspätung einen Kaltstart hatte hinlegen müssen (auch wenn die HSG den Gästen eine zusätzliche Viertelstunde Aufwärmzeit gewährt hatte), kam nach und nach besser ins Spiel. Wobei sich allerdings offenbarte, dass die spielerischen Mittel der Gäste begrenzt waren. Der VfB stützte sich im Schwerpunkt auf die Athletik seiner Akteure.

Und die reichte gegen den Tabellenführer nicht aus, selbst wenn der nach dem Wiedereinstieg in die Partie bedenkliche Abschlussschwächen an den Tag legte. Acht vergebene Großchancen - darunter drei Siebenmeter - ließen das Resultat unnötig knapp werden. Beim 22:20 (46.) drohte die Partie für einen Moment sogar zu kippen.

„Dass wir uns da gefangen haben, war unsere beste Leistung an diesem Tag“, freute sich Trainer Dietmar Böning-Grebe über den Sieg gegen den Verfolger.

HSG: Ahlborn, Wedemeyer-Kuhlenkamp - P. Schindler 7, Reimann 5, Glapka 5/2, Herrig 5/2, Brand 3, Grobe 3, Beyer 2, Smidt 1, Becker, Gloth, Jetzke, Regenthal, S. Schindler. (eko)

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