Vor dem Anwurf: Die zweitplatzierten Rhumetaler fordern Sonntag den Tabellendritten heraus

Verfolgerduell am Burgberg

Vorbild! Rhumetals Trainer Lars Eichhorn lobt seinen Keeper Onno Döscher, der auf und neben dem Platz voran geht. Auch im Duell mit Burgdorf III wird der Schlussmann Gelegenheit bekommen, sich auszuzeichnen. Das Bild entstand beim Sieg in Duderstadt. Archivfoto: zje

Northeim. Die Handball-Verbandsliga blickt an diesem Wochenende nach Katlenburg. Dort treffen mit der HSG Rhumetal und Burgdorf III die heißesten Verfolger von Spitzenreiter Plesse im direkten Duell aufeinander.

Verbandsliga

1. HSG Plesse-Hardenberg - MTV Müden/Örtze (Sa. 19.30 Uhr, Bovenden). Das Hinspiel gewann die HSG mit 35:34. Ihr Trainer Dietmar Böning-Grebe akzeptiert für Samstag zwar die Favoritenbürde, weist aber darauf hin, dass der MTV im Herbst immerhin 34 Tore gegen seine Mannschaft warf.

Wie das für diesmal zu verhindern ist, weiß Böning Grebe: „Wir müssen vor allem auf die linke Seite der Gäste achten. Dort stehen mit Linksaußen Marc Katenz und den Halblinken Steffen Müller (er vor allem) und Niko Papart die torgefährlichsten Müdener.“ Das Mittel seiner Wahl: Mit einer aggressiven Abwehr schon den Spielaufbau der Gäste stören. „Die deutsche EM-Partie gegen Schweden hat gezeigt, was damit möglich ist!“ Bis auf den noch verletzten Florian Brill hat das Burgenteam personell die freie Auswahl.

2.HSG Rhumetal - TSV Burgdorf III (So. 17 Uhr, Burgberg). Rhumetal will alles daran setzen, die makellose Heimbilanz zu wahren und die 22:29-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen. „Dazu müssen wir uns gegenüber dem Schaumburg-Spiel steigern“, weiß Lars Eichhorn. Der HSG-Coach fügt aber auch an: „Ich sehe keinen Anlass für übermäßige Kritik. Wir haben das Spiel ja gewonnen.“ Arne Leunig und Niklas Hermann sind zwar immer noch angeschlagen, stellen sich aber in den Dienst der Mannschaft.

Burgdorf ist nur schwer einzuschätzen. Das Team läuft häufig mit wechselnden Besetzungen auf. Die meisten Akteure verfügen über große Erfahrung. Eichhorn rechnet daher mit einem schweren Gang. „Die Jungs haben selbst erkannt, dass das erste Spiel nicht das Beste war und im Training eine entsprechende Reaktion gezeigt.“

Die HSG hofft wieder auf einen starken Onno Döscher im Tor. „Er gibt den positiven Weg mit Leistung und Körpersprache vor.“ lobt Eichhorn, der von einer offenen Partie spricht. „Wir werden uns für die zwei Punkte zerreißen.“

Landesliga

3. Männer: Northeimer HC II - SG Zweidorf/Bortfeld. (Sa. 17.30 Uhr, Schuhwall). Das Trainerteam Michael Kundel-Heise und Kai Strupeit hofft auf eine Wiederholung des 32:30-Auswärtssieges. Das erste Erfolgserlebnis im neuen Jahr wäre zugleich das Ende einer Durststrecke von sechs sieglosen Partien. Welcher Kader das Unterfangen in Angriff nimmt, wird sich erst kurzfristig entscheiden. „Es müssen unbedingt zwei Punkte her, um den Anschluss ans Mittelfeld nicht zu verlieren“, stellt Betreuer Oliver Kirch klar. „Die Mannschaft hat das Potential. Das hat sie in der ersten Hälfte gegen Wittingen gezeigt.“ Dabei überzeugten seine Schützlingen mit einer stabilen Abwehr und passablem Tempospiel.

4. Frauen: HSG Rhumetal - TSV Timmerlah (So. 15 Uhr, Burgberg). Timmerlahs Faustpfand ist die starke 6:0-Deckung. „Dieses Bollwerk zu knacken, wird die schwierigste Aufgabe“, sagt Rhumetals Coach André Friedrichs. Er fordert ein beweglicheres Angriffsspiel und eine bessere Chancenverwertung. „Das sind im Moment unsere größten Probleme.“

Die Vorbereitung verlief trotz des freien Wochenendes eher suboptimal. Eine Einheit musste gänzlich gestrichen werden. Sonntag hofft Friedrichs auf einen vollen Kader, verstärkt durch A-Jugendliche. „Im Hinspiel waren es gerade sie, die entscheidend zu unserem Sieg beigetragen haben.“ (zys/zdz)

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.