Vor dem Anwurf: Die zweitplatzierten Rhumetaler empfangen mit Fallersleben den Dritten

Verfolgerduell in Katlenburg

Ein hartes Stück Arbeit: Die HSG Rhumetal mit Anna Rentzsch (am Boden) rang zuletzt Nord Edemissen nieder. Nun geht es nach Vorsfelde. Archivfoto: zje

Northeim. In der Handball-Verbandsliga erwartet die HSG Rhumetal am Wochenende das Team aus Fallersleben zum Verfolgerduell. Spitzenreiter Plesse ist gegen Himmelsthür gefordert. Northeim II bekommt in der Landesliga Besuch von Spitzenreiter Braunschweig.

Verbandsliga

1. HSG Plesse-Hardenberg - TuS Himmelsthür (Sa. 19.30 Uhr, Bovenden). „Wir haben jetzt zwei Minuspunkte. Und dabei soll es bis zum Hinrundenende auch bleiben!“ Was Dietmar Böning-Grebe, der Trainer der HSG Plesse-Hardenberg, schon vor dem schweren Spiel gegen Söhre vor 14 Tagen als Nahziel ausgab, das hat natürlich nach dem 27:24-Sieg über eben jenen Gegner erst recht bestand. Dazu fehlen noch drei Erfolge: am Samstag über TuS Himmelsthür, eine Woche drauf bei Schlusslicht Altencelle und am 16. Januar gegen den Tabellendritten Fallersleben.

Und so muss dieses Vorhaben Schritt für Schritt umgesetzt werden. Dass man gegen den Tabellenneunten Himmelsthür (6:12 Punkte) favorisiert ist, akzeptiert man bei der HSG, doch es erschwert die Aufgabe zweifellos, dass neben Florian Brill auch noch die gegen Söhre verletzten Eike Gloth (sicher) und Christian Brand (mit hoher Wahrscheinlichkeit) fehlen werden.

2. HSG Rhumetal - VfB Fallersleben (So. 17 Uhr, Burgberg). Frühzeitiges Erscheinen ist für die Anhänger der HSG Rhumetal angesagt. Denn die Halle in Katlenburg dürfte sicherlich gut gefüllt sein, wenn Sonntag um 17 Uhr das Verfolgerduell angepfiffen wird. Beide Teams wollen Spitzenreiter Plesse-Hardenberg auf den Fersen bleiben. Getrennt sind sie im Klassement nur durch einen Platz und einen Zähler.

Die Gäste haben der HSG ein Jahr Erfahrung in der Verbandsliga voraus. In der Premierenspielzeit wurden die Erwartungen mit Rang fünf übertroffen. Nun wurde die Mannschaft punktuell verstärkt. Aus dem 20 Spieler umfassenden Kader ragen Markus Schöttke und Kris Behrens heraus. „Diese Saison ist eine Art Übergang. Mittelfristig wollen wir in die Oberliga“, lässt Trainer Stefan Cauer auf der Internetseite des VfB verlauten.

Es treffen also zwei Kontrahenten mit ähnlichen Zielsetzungen aufeinander. Die Zuschauer dürfen sich auf 60 Minuten hochklassigen und spannenden Handball freuen.

Landesliga

3. Männer: Northeimer HC II - MTV Braunschweig II (Sa. 17.30 Uhr, Schuhwall). Oliver Kirch spricht vom „vermeintlich leichtesten Spiel des Jahres“. Seine Jungs können gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer ohne Druck antreten. „Genau darin liegt unsere Chance. Wir werden die Punkte sicher nicht kampflos abgeben. Und bekanntlich wächst man ja mit seinen Aufgaben“, sagt der NHC-Betreuer. Allerdings sind die Vorzeichen keineswegs optimal. Am Dienstag waren nur fünf Feldspieler und zwei Torhüter beim Training. Dennoch würde sich das Trainerteam bei der Herkulesaufgabe über eine größere Zuschauerresonanz freuen.

4. Frauen: MTV Vorsfelde - HSG Rhumetal (So. 13 Uhr). Während sich Rhumetal bereits ein ordentliches Polster angefressen hat (9:7 Punkte), sind die Gäste in den Startlöchern sitzengeblieben (4:8). Der MTV ist nach dem Karriereende erfahrener Spielerinnen wie Ariane Aust und Nina Fey im Umbruch. André Friedrichs warnt aber davor, den Gegner am Tabellenstand zu messen. Vorsfelde habe immer noch genug Potenzial.

Der HSG-Coach hofft auf die Rückkehr von Lisa Hake. „Wir brauchen sie als starke Abwehrspielerin und für unser Tempospiel.“ Außerdem werden wieder einige Akteure aus der A-Jugend mit nach Vorsfelde reisen. (zys/zdz)

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