Wechsel nach Osterode

Trainer Jens Wilfer verlässt Plesse-Hardenberg

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Abschied nach der Saison: Jens Wilfer wechselt nach der Saison von der HSG Plesse-Hardenberg zu den Drittliga-Handballerinnen nach Osterode und gibt dann dort die Kommandos.

Nörten/Bovenden. Mit dem Rückrundenauftakt gegen Tabellenführer MTV Braunschweig beginnt für Jens Wilfer, den Trainer der HSG Plesse-Hardenberg, eine Abschiedstournee durch die Handball-Verbandsliga.

Im Sommer übernimmt er den Frauen-Drittligisten HSG Osterode. Wilfer zum Wechsel: „Nach fünf Jahren mit dieser menschlich wie sportlich tollen Mannschaft wird es immer schwieriger, noch die zum Erfolg nötigen Reizpunkte zu setzen.“ Außerdem wolle er als Trainer den nächsten Schritt machen. Da Mannschaft und Vorstand nun verständigt seien, könne er jetzt den Wechsel nach Osterode auch publik machen.

„Man geht“, sagt Wilfer, „immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Und das weinende würde sogar noch größer, wenn wir zum Abschluss den Oberliga-Aufstieg schaffen sollten.“ Dazu müsste am Sonntag (17 Uhr in Nörten) ein Sieg über den Tabellenführer her. „Gegen den sind wir aber - selbst als Gastgeber - nicht favorisiert.“

Braunschweig holte sich vor der Serie mit den oberliga- und drittligaerfahrenen Sebastian Harendt (halblinks; 82 Tore), Tim Kirchmann (halbrechts; 77) und Schmidt-Kolberg (21) die nötige Routine dazu. Zusammen mit den A-Jugendlichen Philipp Krause (Mittelmann; 75), Felix Geier (Mittelmann; 19) und Tim Alex (Rechtsaußen; 23) sowie den beiden Linksaußen Lars Körner (32) und Christian Sowa bilden sie ein schwer zu schlagendes Team. Seine bisher einzige Niederlage (33:35 in Barsinghausen vor einer Woche) kassierte der MTV, weil die Barsinghäuser - in Abwesenheit Harendts - den zweiten Halben, Kirchmann, in eine Manndeckung nahmen, und weil die sonst so stabile 6:0-Mauer erstmals Abstimmungsschwierigkeiten erkennen ließ.

„Sollte am Sonntag wieder einer der Halben fehlen, dann wäre die von Barsinghausen praktizierte Manndeckung für den anderen sicherlich eine Option“, will Wilfer sich taktisch allerdings erst dann festlegen, wenn er den Braunschweiger Mannschaftsmeldebogen vor sich liegen hat. Beim 24:34 in Braunschweig jedenfalls habe man es mit beiden auf einmal zu tun bekommen.

Im Kader des Burgenteams trat eine leichte Entspannung ein, da es gesundheitlich mit den zuletzt angeschlagenen Jens Glapka und Sebastian Schindler bergauf ging. Doch auf Florian Brill, Marvin Grobe und Broder Romeike wird Wilfer am Sonntag weiter verzichten müssen. (zdz)

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