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Weinberger trifft für TG Münden in letzter Sekunde

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Von: Manuel Brandenstein

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Behielt die Nerven: Tim Weinberger.
Behielt die Nerven: Tim Weinberger. © per/nh

Nach den klaren Auftakterfolgen musste Handball-Verbandsligist TG Münden beim Oberliga-Absteiger HV Barsinghausen zum ersten Mal in dieser Saison hart um einen Erfolg kämpfen.

Münden/Barsinghausen – Die Mündener benötigten Nervenstärke. Die bewies vor allem Tim Weinberger, der beim 24:23 (10:9) am Samstagabend in letzter Sekunde einen Strafwurf zum dritten Saisonsieg verwandelte.

„Unsere Stimmen haben heute ganz schön gelitten“, sagte nach dem Abpfiff Co-Trainer Udo Traute. „Die Mannschaft hat sehr fehlerhaft gespielt. Wenn wir die Leistung aus der Vorwoche gezeigt hätten, wäre das heute sehr viel leichter gelaufen.“ Gut, dass zumindest im Tor wieder eine starke Leistung zu sehen war. Diesmal allerdings von Patrick Sonne, der Görtler vertrat (konnte bei zwei von drei Trainingseinheiten nicht dabei sein). „Diese Entscheidung hat sich ausgezahlt“, so Traute.

Die körperlich überlegenen Barsinghäuser gingen mit 9:6 in Führung, ehe die TG durch vier Treffer in Folge die Partie drehte und mit einem knappen 10:9-Vorsprung in die Halbzeit ging.

Nach 40 Minuten schaffte die TG es erstmals, einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen (17:14) – eine Vorentscheidung? Mitnichten. „Die Fehlerzahl blieb weiter hoch, sodass Barsinghausen immer wieder herankam“, berichtete Traute weiter. Auch als Gian Luca Rusteberg in Unterzahl das 22:20 markierte, war der Sieg noch nicht in trockenen Tüchern. Die Gastgeber glichen zum 23:23 aus; Münden nahm 16 Sekunden vor dem Abpfiff eine Auszeit. Christopher Barth wurde am Kreis gefoult, und Tim Weinberger wurde zum Mann des Abends.

TG-Tore: Weinberger 8/3, Rusteberg 3, Barth 3, Rohdich 2, Huber 2, Hartig 2, F. Fehling 2, Imberger 1, Bolse 1.  (Manuel Brandenstein)

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