Wilfer-Team wacht zu spät auf und verliert gegen Schaumburg-Nord

Waltringhausen. Eine unerwartete 27:31 (12:14)-Niederlage kassierten die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstagabend bei der HSG Schaumburg-Nord II.

Daran, dass kurzfristig Florian Brill und Thomas Reimann ausfielen, habe die Niederlage nicht gelegen, sagt HSG-Trainer Jens Wilfer. „Erst ab der 20. Minute haben wir überhaupt Handball gespielt. Und als wir auf dem besten Wege waren aufzuschließen, da kam – völlig zur Unzeit – der Pausenpfiff.“

Wie im ersten Durchgang (4:0/5. Minute und 11:2/ 21.) erwischten die Hausherren auch nach der Pause den besseren Start. Von 14:12 zogen sie auf 19:14 (37.) davon. Erst als das Burgenteam mit sieben Toren hinten lag (17:24/45.), besann es sich wieder auf seine Möglichkeiten, arbeitete sich heran (27:29/59.), ohne allerdings den Gleichstand zu markieren. In den Schlussminuten verordnete Wilfer seiner Mannschaft eine offene Manndeckung, die aber durch eine Zeitstrafe rasch Makulatur war.

„Wir kriegen bei den vielen Verletzungen und Erkrankungen der letzten Wochen keinen Rhythmus in unser Spiel“, war Wilfer zwar mit dem kämpferischen Einsatz zufrieden, nicht aber mit der spielerischer Leistung. Wobei ihm „vor allem unsere zurzeit miserable Torquote ein Rätsel“ ist.

HSG: Ahlborn (bis 45.), Zwengel (bis 60.) – Gloth 6/2, P. Schindler 5/1, S. Schindler 5, Glapka 3/1, Beyer 2, Herrig 2, Jetzke 2, Regenthal 2, Grobe, M. Meyer. (zdz)

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