Handball-Verbandsliga: Das Burgenteam schlägt Warberg/Lelm mit 26:23

Wilfer: „Zäh wie Kaugummi“

Kein Durchkommen: Plesses Malte Jetzke wird hier von Warbergs Marco Schöttke gebremst. Foto: zje

Nörten. Mit einem 26:23 (13:10)-Sieg über den HSV Warberg/Lelm haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg ihr Punktekonto ausgeglichen. Der Sieg habe sich „zäh wie Kaugummi“ angelassen, sagte Trainer Jens Wilfer nach dem Abpfiff, aber zur Debatte habe er eigentlich nie gestanden.

Um mit dem Gast zu beginnen: Der hatte Marco Schöttke (10) und Jan-Christoph Schrader (9/6) sowie vier weitere Spieler und einen Torhüter auf dem Feld. Alle zusammen brachten es in 60 Minuten nur auf 15 (!) Feld- und acht Siebenmeter-Tore. Den Gastgebern reichte also gegen einen spielerisch limitierten Gegner eine solide Abwehrleistung, bei der sich vor allem der die 60 Minuten durchspielende Julian Zwengel mit einem Dutzend Paraden und einem abgewehrten Siebenmeter auszeichnete. Die am eigenen Kreis gewonnenen Bälle setzte der Gastgeber in die nötigen Tore zum Sieg um. Anders als der HSV, der seine Angriffe endlos ausdehnte, bemühte das Burgenteam sich darum, konsequent abzuschließen. Dass das Ergebnis nicht deutlicher wurde, verhinderten sieben Mal der Pfosten oder die Latte des gegnerischen Gehäuses. So ist denn auch die verhältnismäßig geringe Torquote das einzige Ärgernis des Abends. Dass der Sieg dann doch recht knapp war, lag an der Schlussphase, als die Hausherren einen Sechs-Tore-Vorsprung (25:19/55. Minute) durch kleinere Unachtsamkeiten wieder herschenkten (25:22 /58.). Gefährdet hat das den Erfolg aber nicht mehr.

HSG: Zwengel (1.-60.), Ahlborn (für zwei Siebenmeter) - Beyer 7, Herrig 6, Brill 3, Jetzke 3, Glapka 3/3, Reimann 2, P. Schindler 2, M. Meyer, Regenthal, S. Schindler. (eko)

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