Handball-Verbandsliga: Plesse-Hardenberg verliert gegen Verfolger Burgdorf III

Es wird wieder spannend

Voller Einsatz aus allen Lagen: Sekunden vor der Pause verkürzte Jonas Smid (am Ball) im Spiel gegen den TSV Burgdorf III den Rückstand auf 13:17. Am Ende aber stand die zweite Niederlage gegen die Hannoveraner. Fotos: zje

Bovenden. Nun ist es also passiert: Mit dem 29:32 (13:18) gegen den TSV Burgdorf III haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Plesse-Hardenberg am Samstag in Bovenden ihre erste Heimniederlage - und die erst zweite Saisonniederlage überhaupt - kassiert. Beide gegen den selben Gegner, der nun nur noch zwei Zähler zurück liegt!

Um die 500 Zuschauer sorgten für eine diesem Spitzenspiel angemessene Kulisse. Und die Partie hielt - sieht man einmal vom Ergebnis ab - das, was man sich von ihr erhoffen durfte. HSG-Trainer Dietmar Böning-Grebe nach dem Abpfiff: „Das war von beiden Mannschaften ein Spiel auf gutem Oberliga-Niveau!“

Im Detail hatte er dann aber doch einige kritische Anmerkungen für seine Mannschaft parat: „Vor der Pause hatten wir noch Luft nach oben.“ So hätten der Offensive zündende Ideen gefehlt, um die sicher stehende TSV-Abwehr und den dahinter überragend agierenden Fabian Piatke wirklich in Verlegenheit zu bringen. Und in der Defensive sei zu wenig Druck auf den Burgdorfer Rückraum aufgebaut worden. Hier mal einen Schritt früher angreifen, notfalls auch mal ein Foul begehen, hätte den HSG-Torhütern die ohnehin schwere Arbeit sicherlich erleichtert.

Nur ein einziges Mal (2:1/2. Minute) lagen die Hausherren vorn. Danach setzten sich die insgesamt treffsichereren Gäste Tor um Tor ab. Über 4:2 (5.) und 11:6 (18.) bauten sie ihre Führung zum Pausenpfiff auf 18:13 aus. Dabei profitierten sie von fünf Fehlwürfen, drei verschenkten Tempogegenstößen und zwei Abspielfehlern, die in aussichtsreicher Position zu unprovozierten Ballverlusten führten.

Nach dem Wiederanpfiff vergrößerte Burgdorf seinen Vorsprung auf acht Tore (26:18/42.) und hatte damit die Punkte mehr oder weniger bereits im Sack. Was für das Burgenteam spricht, fasste nach dem Spiel Kapitän Thomas Reimann zusammen: „Wir haben trotz des hohen Rückstandes weiter dagegen gehalten und uns nicht abschlachten lassen.“ Er - wie auch der Trainer - setzen nun auf das Südniedersachsen-Derby am nächsten Sonntag in Katlenburg: „Rhumetal wird ein ganz anderes Spiel.“

HSG: Wedemeyer-Kuhlenkamp (bis 35.), Ahlborn (ab 36.) - Brand 6/4, Beyer 5, Glapka 4, Reimann 3, Patrick Schindler 3, Grobe 2, Smid 2, Gloth 1, Herrig 1, Jetzke 1, Regenthal 1, Meyer, Sebastian Schindler. (eko)

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