Neuer Termin am 12. Mai – Neun Dortmunderinnen in Corona-Quarantäne

Vipers-Spiel gegen BVB verlegt

Gelbe Wand: Bei ihrem Freiwurf gegen sechs Dortmunderinnen traf die Bad Wildungerin Munia Smits (links) beim Turnier in Melsungen Borussia-Spielerin Tessa van Zijl (Zweite von rechts) am Kopf.
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Gelbe Wand: Bei ihrem Freiwurf gegen sechs Dortmunderinnen trifft die Bad Wildungerin Munia Smits (links) beim Turnier in Melsungen Borussia-Spielerin Tessa van Zijl (Zweite von rechts) am Kopf.

Das am kommenden Samstag (19 Uhr) vorgesehene Handball-Erstligaspiel zwischen der HSG Bad Wildungen und Borussia Dortmund ist abgesagt.

Bad Wildungen – Diese Nachricht erhielt der Vipers-Verantwortliche Simon Hallenberger am Donnerstag per Mail von Uwe Stemberg, dem Spielleiter der Handball-Bundesliga der Frauen (HBF). „Bei Dortmund befinden sich neun Spielerinnen in Quarantäne“, sagte Stemberg, der die letzten der entsprechenden Bescheinigungen des Dortmunder Gesundheitsamtes erst am Donnerstag erhalten hatte.

Weil damit über die Hälfte der Spielerinnen des 17-köpfigen Kaders der Borussia am Samstag nicht einsatzfähig gewesen wären, sagte Stemberg das Spiel ab. Beim BVB war die spanische Linksaußen Jennifer Gutiérrez Bermejo am vergangenen Sonntag positiv auf das Coronavirus getestet worden.

„Wir hätten gerne gespielt, aber wenn so viele Dortmunder Spielerinnen in Quarantäne sind, muss das Spiel eben abgesagt werden“, sagte Tessa Bremmer. Mit Dortmunds Coach André Fuhr hat sich die Vipers-Trainerin auf den 12. Mai (19.30 Uhr, Ense-Halle) als neuen Termin geeinigt, den Stemberg mittlerweile auch bestätigt hat.

„Das war der erste mögliche freie Termin“, sagte Bremmer, wobei sich die betreffenden Dortmunder Spielerinnen bis zum 1. Mai in Quarantäne befinden. Der verlustpunktlose Tabellenführer bestreitet am 5. Mai sein erstes von zwei Nachholspielen, die am 28. April vorgesehene Partie bei der HSG Blomberg-Lippe ist noch nicht terminiert, gegen den Thüringer HC. „Ich froh um jedes Spiel, das gespielt werden kann, weil wir es dann abhaken können“, sagte Hallenberger hinsichtlich der größer werdenden Coronaprobleme in der Liga. (jh)

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