FSG Waldhessen macht es Fritzlar beim 31:34 schwer

Mit 18 Paraden ein guter Rückhalt: Auch die Leistung von Bianca Bähr macht der FSG Hoffnung. Foto: Walger

Von Tomas Pankiewicz Rotenburg/Bebra. Mit einer knappen Niederlage kehrten die Landesliga-Handballerinnen der FSG Waldhessen von ihrem Auswärtsspiel bei der Drittligareserve der SV Germania Fritzlar heim. Das Spiel ging nach starker Leistung mit 31:34 (18:20) verloren.

Vor Spielbeginn waren die Rollen klar und deutlich verteilt. Die Gäste reisten zu neunt nach Fritzlar - ihnen gegenüber standen 14 Akteurinnen der Heimmannschaft.

Doch die FSG bot den Gastgebern von Anfang an Paroli und konnte, gestützt auf eine gut aufgelegte Bianca Bähr im Tor, mit 6:5 (9.) in Führung gehen. Sicher bauten die Schützlinge von Trainer Jonggi Pasaribu ihre Angriffe auf und warteten geschickt, bis sich eine Lücke bot. Die Torchancen wurden in der Anfangsphase sicher verwandelt. Fritzlar stabilisierte dann seine Deckung und zwang die Gäste zu der einen oder anderen Unkonzentriertheit. Die Führung wechselte. In der 17. Minute lag die FSG mit 11:14 (18.) im Hintertreffen.

Schließlich zog Pasaribu in der 19. Minute beim 11:16 die Notbremse und versuchte, seine Mannschaft neu einzuschwören. Die Auszeit trug Früchte - über 15:17 und 17:19 ging es mit 18:20 in die Halbzeit. Kampfgeist und Willen waren bei der FSG vorhanden, der Rückraum zeigte sich im Gegensatz zu den Vorwochen verbessert und spielte beweglicher und agiler.

Der zweite Abschnitt begann wie der erste. Die FSG hielt die ersten zehn Minuten die Partie offen. Weyrauther, Richter & Co. kämpften sich Tor für Tor heran. In der 36. Minute war es Luca Mäusgeier, die den 23:23-Ausgleich erzielte.

Doch der individuellen Stärke der Germania war es zu verdanken, dass diese wieder mit 28:25 in Führung ging. Fortan entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, in dem die Gäste nicht lockerließen. Kurz vor Schluss keimte noch einmal Hoffnung auf, als die FSG beim 31:33 (58.) zweifach die Möglichkeit hatte, zu verkürzen. Stattdessen traf Fritzlar zum Endstand von 31:34.

Pasaribus Kommentar: „Ich bin heute nicht unzufrieden. Unser Spiel war beweglicher, und wir haben viele Dinge gut gemacht, aber ich weiß auch, dass Fritzlar immer wieder einen drauflegen konnte.“

Klar ist: In der Mannschaft steckt Leben. Die Spielerinnen zeigten sich bestens motiviert. Aus diesem Achtungserfolg will die FSG im Schlussspurt um den Klassenerhalt noch einmal Mut schöpfen. Pasaribu: „Auf diesen Achtungserfolg können wir aufbauen.“

FSG: Bähr (18 Paraden), Weidemann (bei einem Siebenmeter) - Richter (6), Weyrauther (2), Sitzmann (1), Geyer (3), Mäusgeier (5), Eidam (8/2), Niebuhr (6)

Von Tomas Pankiewicz

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