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Wegweisender Doppelspieltag für den Northeimer HC! Erst kommt Bissendorf-Holte, dann geht es nach Fredenbeck

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Paul Hoppe, hier bei der Partie gegen Bielefeld, spielt eine starke Saison. Am Wochenende ist er mit seinem NHC gleich doppelt im Einsatz. Archi
Paul Hoppe, hier bei der Partie gegen Bielefeld, spielt eine starke Saison. Am Wochenende ist er mit seinem NHC gleich doppelt im Einsatz. © Hubert Jelinek

Einen Doppelspieltag mit zwei brisanten Begegnungen hat das Wochenende für die Drittliga-Handballer des Northeimer HC zu bieten.

Northeim – Dabei geht es für den NHC, mit 8:4 Punkten Zweiter der Abstiegsrunde, beim Heimspiel Samstag ab 19 Uhr in Einbeck gegen Verfolger TV Bissendorf-Holte (8:6) schon fast um alles. Die zweite Partie des Wochenendes findet Sonntag ab 18 Uhr beim bereits feststehenden Absteiger VfL Fredenbeck statt.

Besonders die Begegnung gegen Bissendorf-Holte hat Brisanz: Bleiben die Punkte im Duell gegen den Verfolger in Einbeck, wäre das mutmaßlich die halbe Miete für das Team des Trainertrios Carsten Barnkothe/Nicolai Hansen/Tim Gerstmann. Denn der Gegner aus der Region Osnabrück hatte sich vergangene Woche in turbulenten Schlussminuten mit 31:30 gegen Fredenbeck durchgesetzt und ist dadurch in Schlagweite der Schwarz-Gelben. Verliert der NHC die Begegnung am Samstag, müsste man auf Schützenhilfe der HSG Ostsee hoffen, bei der Bissendorf am 14. Mai antritt. Es könnte sonst am letzten Spieltag im Rückspiel in Bissendorf zum Showdown um den Klassenerhalt kommen.

Trainer Carsten Barnkothe hofft auf eine große Kulisse in Einbeck. „Wir können nicht jedes Wochenende über unsere Leistungsgrenze hinausgehen. Besonders der Ausfall von Jannes Meyer schmerzt, weil so die gesamte Verantwortung auf Malte Wodarz liegt“, verdeutlicht der scheidende Coach.

Keine 24 Stunden nach dem Bissendorf-Duell muss der NHC bereits beim VfL Fredenbeck nahe Stade ran. Dass die bereits als Absteiger feststehenden Norddeutschen durchaus kein leichter Gegner sind, haben sie vergangenes Wochenende auswärts gegen Bissendorf bewiesen. Der Ex-Bundesligist der 90er Jahre führte über lange Zeit, doch der heimstarke Kontrahent holte in den letzten Spielminuten einen Drei-Tore-Rückstand auf und hielt anschließend in zwei hektischen Schlussminuten den umjubelten 31:30-Sieg fest. Die Northeimer sollten gewarnt sein.   (Axel Janßen)

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