Handball-Bezirksoberliga Männer: Bad Wildungen/F./B. setzt sich weiter ab

„Wichtiger Sieg für uns“

Ab durch die Mitte: Der Bad Wildunger Daniel Grothnes setzt sich gegen Eike Knipp (links) und Tim Giese (beide Heiligenrode) durch. Ganz rechts Grothnes’ Teamkollege Jan Gerlach. Foto: zmp

Korbach. Die Handballer der HSG Bad Wildungen/F./B. setzen sich in der Bezirksoberliga weiter vom Tabellenende ab. Gegen Heiligenrode glückte beim 27:25 der erhoffte Sieg. Die HSG Twistetal gelang ein souveräner 24:19-Erfolg bei Vellmar II, die Wetekam-Sieben rangiert auf Rang zwei.

HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim - TSV Heiligenrode 27:25 (13:9). Ein spannendes Spiel endete mit einem knappen Sieg für Bad Wildungen. Nach 15 Minuten schied Daniel Grothnes nach einem Schlag ins Gesicht mit einer Gehirnerschütterung aus. Aber die Badstädter ließen sich dadurch nicht aus dem Spiel bringen. Durch den cleveren Timo Derx und den wurfgewaltigen Simon Riedesel bauten sie den Vorsprung bis zur Pause auf 13:9 aus. In der zweiten Hälfte hielten die Gastgeber zunächst den Vorsprung von fünf Toren. Erst nach zwei Zeitstrafen kamen die Gäste wieder näher, beim 25:26 war Heiligenrode wieder bis auf ein Tor heran gekommen. In der letzten Minute hielt Magnus Schengel im Wildunger Tor den entscheidenden Ball und Simon Riedesel versenkte im folgenden Angriff einen Siebenmeter zum 27:25 Endstand. „Ich hoffe, dass uns dieser Sieg weitere Sicherheit gibt“, sagte HSG-Trainer Thorsten Grothnes. „Mit derzeit 13 Punkten sieht die Tabellensituation wieder entspannter aus. Das war ein wichtiger Sieg für uns.“

Tore für Bad Wildungen: Riedesel 10, Derx 5, Werner 5, Gerlach 4, Bachmann 1, Ristau 1, Altay 1, Daniel Grothnes 1. (kwx)

TSV Vellmar II - HSG Twistetal 19:24 (8:14). „Wir hatten uns einiges vorgenommen und es hat dann auch ganz gut geklappt“, bilanzierte Twistetals Trainer Dirk Wetekam. Ohne den verletzten Lars Fingerhut, aber mit den A-Jugendlichen Nico Isenberg und Joshua Sturm angetreten fanden die Twistetaler gut ins Spiel und gingen mit 5:0 in Führung. Bis zur Mitte des ersten Spielabschnitts wurde diese auf 8:1 weiter ausgebaut, bevor das Team etwas „die Linie verlor“, wie Wetekam es formuliert. Diese Schwächephase nutzte Vellmar und konnte den Abstand zum Gegner etwas verringern, kam aber nie näher als vier Tore heran. Bis zur Halbzeit lag Twistetal mit 14:8 in Führung. Im zweiten Durchgang stand die Abwehr um Torhüter Sebastian Jansen weiter sehr gut, im Angriff haperte es dagegen. Zu viele Einzelaktionen monierte Wetekam, Vellmar kam beim 15:19 wieder in Reichweite. Mehr allerdings gelang nicht. Über die weite starke Abwehr gelang es den Gästen, Vellmar bis zum Ende auf Distanz zu halten.

„Vellmar war der erwartet schwere Gegner. Der Matchwinner war am Ende unsere sehr gute Abwehrleistung, die Jungs haben gefightet, haben sich gegenseitig geholfen und so ist das Ergebnis mit 19 Gegentoren schon sehr gut“, so Wetekam. Der musste schon in der ersten Hälfte Robin Behle ersetzen, der mit einer Rückenverletzung ausgewechselt werden musste.

Tore für Twistetal: Behle 1, Happe 3, Schüttler 2, S.Fingerhut 4, J.Fingerhut 2, Öhl 1, Isenberg 9/6, Weber 2. (wsx)

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