Tagebuch vom Trainingslager der Vipers in den Niederlanden – Teil 1

Wildunger Handballerinnen verbinden harte Arbeit mit Urlaubsgefühlen

Eine schöne Landschaft kann auch ganz schön anstrengend sein: Die Handballerinnen der Vipers müssen am Nordseestrand die Dünen im Laufschritt rauf und runter.
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Eine schöne Landschaft kann auch ganz schön anstrengend sein: Die Handballerinnen der Vipers müssen am Nordseestrand die Dünen im Laufschritt rauf und runter.

Gefühlt ist die Saison der Handball-Bundesliga der Frauen gerade zu Ende gegangen, da hat die neue Spielzeit schon wieder begonnen.

Egmond aan Zee – Die Spielerinnen der HSG Bad Wildungen Vipers schwitzen bereits seit zwei Wochen in der Vorbereitungsphase und sie sind am vergangenen Wochenende wieder ins Trainingslager nach Egmond aan Zee (Niederlande) gefahren.

Die Mannschaft lässt sich während ihres fünftägigen Aufenthalts auch journalistisch ein wenig über die Schulter schauen, und wir führen in dieser Zeitung darüber ein kleines Tagebuch. Im Heimatland ihrer Trainerin Tessa Bremmer erwartet die Spielerinnen Sonne, Strand, Meer, aber auf keinen Fall Urlaub.

„Tessa macht die härteste Vorbereitung aller Bundesligateams“, meint Vipers-Gesellschafter Simon Hallenberger, der für die Kommunikation in der HSG zuständig ist.

Fokus auf Teambuilding legen

Die niederländische Küste ist bereits seit einigen Jahren ein wichtiger Vorbereitungsort für die Vipers, die in einem Hotel direkt am Strand wohnen und nach Ansicht ihrer Trainerin auch im Saisonverlauf noch von diesem Aufenthalt profitieren werden.

Auf dem Tagesplan stehen Laufeinheiten, Krafttraining am Strand, und im nahegelegenen Sportzentrum kommt der Ball zum Einsatz. Mit im Boot sitzen natürlich auch der neue Co-Trainer Sebastian Wrzosek sowie die Betreuer, wie etwa die Physiotherapeuten des Teams.

Bremmer hat erneut ein sehr anstrengendes, vielseitiges und straffes Trainingsprogramm zusammengestellt, das nicht jede ihrer Spielerinen unbedingt erfreuen wird. Zusätzlich zum Schwitzen und tief Luftholen legt Bremmer den Fokus auch auf das Teambuilding. Vor allem für die Neuzugänge ist dieser Ausflug eine gute Möglichkeit, die Teamkolleginnen kennenzulernen, möglicherweise ist dies ein wichtiger Baustein, um auf dem Spielfeld zu einer Einheit zu wachsen. (rsm)

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