Handball-Oberliga Männer: Samstag steigt das Derby bei Rosdorf-Grone

NHC will sich revanchieren

Kai

Northeim. Auf einen Leckerbissen dürfen sich die südniedersächsischen Handballfans freuen. In der Rosdorfer Sporthalle im Siedlungsweg wird am Samstag um 18.30 Uhr das Derby zwischen der heimischen HG und dem Northeimer HC angepfiffen.

Der wurde im Hinspiel unsanft aus vor Saisonbeginn gehegten Aufstiegsträumen gerissen. Nur eine Woche nach der Niederlage in Alfeld gab es eine kaum für möglich gehaltene Heimpleite gegen den Nachbarn. Der nahm die Festung Schuhwallhalle im Sturm. Beim Endresultat von 32:22 für Rosdorf-Grone wird der eine oder andere zunächst an einen Schreibfehler gedacht haben.

In der Tabelle liegen die beiden Rivalen zwischenzeitlich nahezu gleichauf. Die Gastgeber leben ebenso wie der NHC in erster Linie von ihrer Heimstärke. Vor eigenem Publikum ist die Truppe von Mirko Jaissle seit acht Spielen ungeschlagen. Kai Strupeit und Co. stehen vor einer hohen Auswärtshürde, werden aber alles daran setzen, die Scharte auszuwetzen.

In Northeim hat man nicht nur aufgrund des Hinspiels großen Respekt vor dem Nachbarn. Der habe sich gegenüber der Vorsaison kontinuierlich weiterentwickelt. „Rosdorf funktioniert gut als Team und mit Geschlossenheit. Gerade zu Hause tritt die Mannschaft sehr selbstbewusst auf“, erklärt Carsten Barnkothe. Einzelspieler stünden nicht so sehr im Fokus, auch wenn man Linksaußen Fröhlich oder die Rosdorfer Rückraumachse immer beachten müsse.

Für den NHC-Coach ist vor allem das Fehlen von Kai Effler weiterhin ein entscheidender Faktor. „Es ist eine große Schwächung im Offensivbereich. Wir müssen versuchen, dieses Manko wie schon gegen Alfeld als Mannschaft aufzufangen. Da haben das die jungen Spieler, allen voran Christian Stöpler, sehr gut gelöst.“ Auch die Torhüterleistung sei wieder von Bedeutung. Sie war am vergangenen Wochenende ein großes Plus.

„Wir gehen zwar als klarer Außenseiter in die Partie, aber wir geben die Punkte nicht kampflos ab und wollen natürlich gewinnen“, stellt Barnkothe klar. (zys) Foto:    zje/nh

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