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B-Junioren des Northeimer HC hoffen auf ein Handballwunder gegen Bayer Dormagen

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Was ist noch drin für die Northeimer? Die Mannschaft von Trainer Mark-Oliver Wode empfängt am Samstag den TSV Bayer Dormagen. Archi
Was ist noch drin für die Northeimer? Die Mannschaft von Trainer Mark-Oliver Wode empfängt am Samstag den TSV Bayer Dormagen. © Hubert Jelinek

Vor einer großen Herausforderung steht die männliche B-Jugend des Northeimer HC am Samstag im Achtelfinal-Rückspiel um die Deutsche Meisterschaft gegen den TSV Bayer Dormagen.

Northeim – Ab 16 Uhr gilt es vor hoffentlich großer Kulisse in der Schuhwallhalle, die 18:24-Niederlage aus dem Hinspiel wettzumachen.

„Wir brauchen ein kleines Wunder, um noch ins Viertelfinale einzuziehen“, sagt Trainer Mark-Oliver Wode und weiß um die Schwere der Aufgabe gegen den Nachwuchs des ehemaligen Bundesligisten. „Die Hinspielniederlage ist um ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen.“ Realistisch gesehen werde es daher nun ganz, ganz schwer, das Ausnahmeteam vom Rhein mit der individuellen Klasse der Schmidt-Zwillinge mit mehr als sechs Toren zu besiegen. Dabei waren die NHC-Jungs am vergangenen Wochenende lange in Schlagdistanz und mussten den TSV erst in der Schlussphase ziehen lassen.

„Wir werden natürlich dennoch in unserer Schuhwallhölle alles geben und den hoffentlich zahlreichen Zuschauern ein tolles Spiel gegen einen körperlich übermächtigen Gegner zeigen. Dabei sind die mannschaftliche Geschlossenheit und unser Kampfeswille das Pfund, mit dem wir wuchern wollen.“ Northeims Top-Shooter Basti Bialas und Willem Baumbach haben ebenso wie Keeper Björn Dörflinger gezeigt, dass sie mit der nationalen Spitze mithalten können. Das traut der NHC-Coach auch dem jüngeren Jahrgang um Serxho Ramazani und Torhüter Mika Großkopf zu.

„Sie sollen Risiko gehen und die Chance, sich mit solchen Schwergewichten zu messen, nutzen. Vielleicht wird dann ja eine faustdicke Überraschung möglich. Sollte das nicht gelingen, sind diese 50 Minuten im eigenen Wohnzimmer in jedem Fall der würdige Abschluss einer überragenden Saison. So oder so sind wir alle mega stolz auf das Team.“  (Andreas Schridde)

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