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Der Northeimer HC spielt Sonntag in der Schuhwallhalle gegen den SC DHFK Leipzig II

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Die Stimmung könnte besser sein. Das Foto entstand bei der Heimniederlage gegen die Füchse Berlin II und zeigt Keeper Glenn-Louis Eggert, Co-Trainer Tim Gerstmann, Coach Jürgen Bätjer und Torwarttrainer Stephan Klein. Jetzt kommt Leipzig II.
Die Stimmung könnte besser sein. Das Foto entstand bei der Heimniederlage gegen die Füchse Berlin II und zeigt Keeper Glenn-Louis Eggert, Co-Trainer Tim Gerstmann, Coach Jürgen Bätjer und Torwarttrainer Stephan Klein. Jetzt kommt Leipzig II. © Hubert Jelinek

Nach dem Dämpfer zum Jahresstart in Hildesheim haben die Drittliga-Handballer des Northeimer HC den nächsten dicken Brocken vor der Brust.

Northeim – Sonntag (17 Uhr) gibt mit dem Vierten SC DHFK Leipzig II das ambitionierte Nachwuchsteam des Bundesligisten in der Schuhwallhalle seine Visitenkarte ab. Bitter für den NHC: Die Sachsen hatten zuletzt gegen Northeims Abstiegskonkurrenten Bayreuth zwei Punkte hergeschenkt (38:42).

Es wird eng im Rennen um den Klassenerhalt. Lag das Hauptaugenmerk zuletzt noch darauf, die vor den Northeimern platzierten Teams wie Bernburg, Söhre und Oranienburg nicht wegziehen zu lassen, ist mit Bayreuth nun der Vorletzte nach Pluspunkten mit dem NHC auf Augenhöhe. Um so wichtiger werden die direkten Duelle gegen Söhre (29. Januar) und Bayreuth (11. Februar).

Aber auch Leipzig ist bei entsprechender Einstellung durchaus schlagbar, wie der fränkische Tabellennachbar in der vergangenen Woche gezeigt hat. Mit großem spielerischen Einsatz und hoher Moral erkämpfte sich Bayreuth, lange Zeit Schlusslicht der Liga, zwei Punkte in der Messestadt. Bereits zuvor konnte das Team auswärts in Hildesheim mit großem kämpferischem Engagement zwei Punkte entführen.

Genau daran krankt nach Ansicht von Trainer Jürgen Bätjer das Northeimer Spiel. „45 Minuten waren wir zuletzt in Hildesheim spielerisch auf Augenhöhe. Dann kommt ein überflüssiger Wechselfehler, wir geben zweimal den Angriff ab und verlieren am Ende mit zehn Toren. Das war wenig überzeugend“, hadert Bätjer immer noch mit dem heftigen Ergebnis.

Weniger die Niederlage, viel mehr die Art und Weise, wie sich seine Mannschaft in den letzten Minuten hat hängen lassen, ärgern den Trainer. „Wir sind im Abstiegskampf. Da müssen wir von Anfang an ans Limit gehen“, fordert er von seinen Spielern. Das wird gegen Leipzig besonders wichtig, haben doch viele Spieler des Gegners bereits Einsätze in der 1. Liga hinter sich. So etwa Staffan Peter, der bei Leipzig bereits gegen Lemgo und Magdeburg in der Bundesliga zum Einsatz kam. Der 19-jährige Rechtsaußen führt die interne Torschützenliste der Sachsen mit 44 Feldtoren und 39 verwandelten Strafwürfen an. Auch der 20-jährige Spielmacher Niclas Heitkamp hat bereits Bundesligaluft geschnuppert und dürfte dem Northeimer Mittelblock einige Probleme bereiten.  (Axel Janßen)

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