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Northeimer HC verliert nach guter erster Halbzeit noch deutlich beim HC Erlangen II

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Der Northeimer HC, hier Deni Skopic im Heimspiel gegen Söhre, spielte am Samstag in Erlangen eine Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Favoriten, musste sich aber doch noch deutlich geschlagen geben.
Der Northeimer HC, hier Deni Skopic im Heimspiel gegen Söhre, spielte am Samstag in Erlangen eine Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Favoriten, musste sich aber doch noch deutlich geschlagen geben. © Hubert Jelinek

Eine gute Halbzeit reicht nicht. Bei der 23:32 (12:15)-Niederlage der Drittliga-Handballer des Northeimer HC am Samstagabend beim HC Erlangen II zeigten die Schwarz-Gelben erneut Schwächen bei Rückzugsbewegung und Chancenverwertung und ermöglichten dem Titelkandidaten den erwarteten Sieg.

Erlangen – Die Gäste hatten sich taktisch gut auf die Franken vorbereitet. Mit angezogener Handbremse und einem wieder sehr konzentriert spielenden Finnian Lutze als Regisseur wollte das Team einfache Fehler vermeiden und war damit lange erfolgreich. Malte Wodarz testete beim 1:0 Erlangens Torwart Michael Haßferter, der dem NHC-Angriff danach jedoch noch viele Zähne zog. Benedikt Kellner erzielte Erlangens 2:1-Führung, dann glich Christian Stöpler zum 3:3 aus. Deni Skopic, anfangs sehr stark am Kreis, legte zum 4:3 vor. Der NHC spielte seine Chancen klug heraus, doch hinten verließ Eggert nach gutem Beginn zunehmend das Glück. Nach seinem zweiten gehaltenen Strafwurf ging Björn Wenderoth längere Zeit ins Tor, doch auch er musste gegen die platzierten Erlanger Würfe oft hinter sich greifen. Dazu stand Joe Schuster bereits nach der Anfangsviertelstunde mit zwei Zeitstrafen in der Kreide und agierte nun entsprechend vorsichtig.

Nach 20 Minuten erhöhte Erlangen auf 9:6 und verteidigte den Vorsprung bis zum 15:12-Halbzeitergebnis. „Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir unsere Taktik in den ersten 30 Minuten gut umgesetzt“, zog Trainer Jürgen Bätjer ein positives erstes Fazit und haderte lediglich mit den vergebenen Möglichkeiten von Hannes Bransche und Marc Bode. Doch in der Folge geriet der NHC zunehmend unter Druck. Fehlwürfe im Angriff bestrafte Erlangen sofort. Nach 42 Minuten lag der HC 24:17 vorn. „Erlangen war individuell besser besetzt“, berichtete Bätjer. „Wir müssen gegen so gute Einzelspieler cleverer werden.“ Der Trainer gab anschließend Rick Harder viel Spielzeit, der seine körperlichen Vorteile jedoch zu selten in Würfe ummünzte. Insgesamt war der Northeimer Rückraum mit Ausnahme von Malte Wodarz gegen abgebrühte Franken zu harmlos. „Die Einstellung war in Ordnung, aber wir entwickeln uns zu langsam, um gegen so gute Mannschaften zu bestehen.“ (Axel Janßen)

NHC: Eggert, Pätz, Wenderoth - Pogadl, Schuster, Bransche 2, Seekamp, Neufing 1, Lutze 4, Skopic 2, Harder 2, Bode 2, Stöpler 4/2, Wodarz 5, Fietz 1  

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