„Wir müssen die Punkte mitnehmen“

Bad Wildungens Trainerin Bremmer fordert Sieg in Mainz

Hochgestiegen: Die Bad Wildunger und Ex-Mainzerin Larissa Platen (Zweite von links) beim Sprungwurf gegen Tina Kolundzic (Zweite von rechts) beim 27:22-Hinspielsieg der Vipers. Natalie Adeberg (links) und Stefanie Güter vom 1. FSV 05 beobachten die Szene.
+
Hochgestiegen: Die Bad Wildunger und Ex-Mainzerin Larissa Platen (Zweite von links) beim Sprungwurf gegen Tina Kolundzic (Zweite von rechts) beim 27:22-Hinspielsieg der Vipers. Natalie Adeberg (links) und Stefanie Güter vom 1. FSV 05 beobachten die Szene.

Mit einem Erfolg beim 1. FSV Mainz 05 wollen sich die Handballerinnen der HSG Bad Wildungen an diesem Samstag (19 Uhr) weiter Luft im Kampf um den Klassenerhalt der Bundesliga verschaffen.

Bad Wildungen - „Wir müssen unserer Favoritenrolle gerecht werden“, sagt Bad Wildungens Trainerin Tessa Bremmer. Zuletzt konnten die Südwaldeckerinnen gegen vier der sechs Topteams der Liga ohne große Anspannung in die Spiele gehen, die allesamt verloren wurden. „Jetzt haben wir ein bisschen Druck“, gibt Bremmer vor den wichtigen Begegnungen beim Vorletzten Mainz und im nächsten Heimspiel gegen den Viertletzten Rosengarten-Buchholz zu.

„Das sind zwei Spiele, in denen wir die Punkte holen müssen“, spricht die Bad Wildunger Trainerin Klartext, wobei ihr Team die vier Niederlagen in Folgen nicht belasten würden. „Die haben wir nicht im Kopf“, sagt die Niederländerin.

Ex-Mainzerin Larissa Platen mit Muskelproblemen

Sie hofft auch auf die Ex-Mainzerin Larissa Platen zurückgreifen zu können, die sie „wegen Muskelproblemen“ beim 31:35 gegen die Neckarsulmer Sportunion zuletzt geschont hatte.

Durch Miranda Schmidt-Robbens Rückkehr steigt aber der Druck auf die bisher gesetzte Kira Schnack. Die Rechtsaußen, „sie braucht ein Erfolgserlebnis“, so Bremmer, muss zulegen.

Gegenüber dem 27:22-Sieg im Hinspiel am 12. September „ist Mainz einen Tick gefährlicher geworden, auch weil die Mannschaft besser eingespielt ist. Sie können ein unangenehmer Gegner sein“, sagt Bremmer. „Aber auch wir haben uns weiterentwickelt“, fügt die Vipers-Verantwortliche sogleich an.

Für sie sind die Gastgeberinnen, die mit der Serbin Nina Kolundzic „eine gute Torfrau“ haben, auch deshalb „eine Wundertüte“, weil bei ihnen immer andere Spielerinnen überzeugen würden. Das ändere aber nichts daran, „dass wir die zwei Punkte aus Mainz mitnehmen müssen“, weiß Bremmer. (jh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.