Handball-Landesliga Männer: Tabellenführer Rhumetal reist nach Fallersleben

Wittwer fehlt beim Gipfel

Dicke Backen: Rhumetals Kapitän Jan Wittwer leistete sich im vergangenen Heimspiel gegen Peine eine Undiszipliniertheit und muss daher im Spitzenspiel gegen Fallersleben wohl gesperrt zuschauen. Archivfoto: zel

Katlenburg. Seit dem vergangenen Wochenende macht den Landesliga-Handballern der HSG Rhumetal der Blick auf die Tabelle noch mehr Spaß als zuvor: Weil der bisherige Klassenprimus VfB Fallersleben - nach zuvor 16 Siegen - beim MTV Geismar 24:27 verlor, thronen die Rhumetaler seitdem dank ihres Erfolges gegen Peine auf Platz eins. Am morgigen Samstag ab 17.30 Uhr kommt es nun in Fallersleben zum Gipfeltreffen der beiden Top-Teams.

Die Gastgeber (32:4 Punkte) hatten vor der Geismar-Pleite ihre einzige weitere Niederlage am ersten Spieltag in Schöningen kassiert. Dementsprechend ist der VfB daheim ohne Punktverlust. Doch da können die Rhumetaler (34:4 Punkte), die dank eines mehr absolvierten Spieles auf Platz eins liegen, durchaus mithalten! Sie entschieden bisher alle acht Auswärtspartien der Serie für sich und haben insgesamt die vergangenen zwölf Begegnungen ausnahmslos für sich entschieden. Beeindruckende Zahlen der beiden Teams, die den kommenden Meister unter sich ausmachen werden. Zweidorf/Bortfeld hat schon sechs Punkte Rückstand.

Mit optimalen Voraussetzungen reisen die Rhumetaler aber nicht an. Weil sich Jan Wittwer zuletzt gegen Peine eine Undiszipliniertheit geleistet hat, muss er morgen wohl gesperrt zuschauen. „Jan ist unsere zentrale Figur in Abwehr und Angriff. Das ist ein schwerwiegender Ausfall, den wir gemeinsam als Team kompensieren müssen“, sagt Spielertrainer Arne Leunig. Yannik Schlüter soll offensiv die Lücke füllen. Hinzu kommt, dass mit Torben Schmidt der etatmäßige Keeper fehlt. Für ihn rückt Thomas Eggers aus der Reserve in den Kader. „Ich bin optimistisch, dass unsere Auswärtsbilanz auch in Fallersleben halten kann. Dazu müssen wir aber - im Gegensatz zum Hinspiel - unsere Großchancen nutzen und die technischen Fehler minimieren“, sagt Leunig, der der morgigen Partie keinen finalen Charakter zuschreibt. „Fallersleben und wir haben ein ganz schweres Restprogramm. Der Ausgang des Duells muss also noch nichts entscheiden.“

Das 35:30 für Fallersleben in der Burgberghalle am 27. Oktober war die letzte Niederlage der HSG, bevor der Siegeszug begann. (mwa)

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