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Zum Auftakt der mJSG Melsungen/Körle/Guxhagen ein Spitzenspiel

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Von: Ralf Ohm

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Hoffnungsträger: mJSG-Linksaußen Florian Drosten, der die A-Jugend des SC DHfK Leipzig im Viertelfinalrückspiel der letzten Saison (zehn Tore) richtig gut „drauf“ hatte.
Hoffnungsträger: mJSG-Linksaußen Florian Drosten, der die A-Jugend des SC DHfK Leipzig im Viertelfinalrückspiel der letzten Saison (zehn Tore) richtig gut „drauf“ hatte. © Richard Kasiewicz

Ein Duell am ersten Spieltag zum Spitzenspiel zu erheben, ist sicherlich eine gewagte Angelegenheit. In diesem Fall nicht. Immerhin treffen mit der mJSG Melsungen/Körel/Guxhagen und dem SC DHfK Leipzig (Fr. 19.45 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen) die beiden Favoriten auf dem Staffelsieg in der Gruppe Mitte der A-Jugend-Bundesliga aufeinander.

Melsungen/Leipzig - Und die beiden Viertelfinalisten der letzten Saison. Da mussten sich die Nordhessen von den Ostdeutschen im Hinspiel (19:30) eine wahre Lehrstunde erteilen lassen, um sich im Rückspiel (29:28) dafür zu revanchieren. „Das war schon stark, dass sich die Melsunger da nicht haben hängen lassen“, sagt SC-Trainer Albrecht. Ein Lob für den Gegner, das auch als Warnung an seine Mannschaft für die kommende Partie durchgeht.

Für seinen mJSG-Kollegen hat das letzte Duell weniger Relevanz. Denn: Während die Mannschaft von Florian Maienschein fast komplett zusammen blieb, hatte Matthais Albrecht einen Umbruch - zwölf Spieler gingen und elf B-Jugendliche kamen - zu bewältigen. Erfolgreich, wie es scheint, denn der Bundesliga-Nachwuchs spielte eine starke Vorbereitung, gekrönt durch den Turniersieg beim Sparkassencup in Berlin, wo die Leipziger den Füchsen Berlin mit 19:15 im Finale das Nachsehen gaben. Kein Wunder, dass der Melsunger Trainer auch unter den neuen personellen Voraussetzungen ein „Duell auf Augenhöhe“ erwartet.

Dabei steht besonders seine mittlerweile etwas offensiver ausgerichtete 6:0-Deckung vor einer großen Bewährungsprobe. Gegen Linksaußen Nils Greilich, U18-Nationalspieler, der vor zwei Monaten mit dem deutschen Team bei der Europameisterschaft in Montenegro die Bronzemedaille gewann. Gegen einen körperlich robusten Rückraum mit Spielmacher Vinzent Bertl und Torjäger Friedrich Schmitt, die auch schon in der letzten Saison zu den Stammkräften der A-Jugend gehörten. Und gegen die „Kraftpakete“ am Kreis Mateusz Martyn und Nils Zimmermann.

Immerhin: Die Gastgeber können in Bestbesetzung antreten. Also mit Florian Drosten, der ja auch zum erweiterten Kader der Bundesliga-Mannschaft der MT zählt. Der Linksaußen, der bei letzten Spiel in Leipzig kaum zu bremsen war und zehn Treffer erzielte.

Und vielleicht kommen die Zuschauer ja auch in den Genuss des Einstandes von Jonatahn Ätting. Der Neuzugang der MT-Talents aus Schweden hat sich mittlerweile bei der B-Jugend akklimatisiert. Und auch schon bei der A-Jugend mittrainiert. Ein (noch) unbeschriebenes Blatt in seiner neuen Heimat. Für die mJSG-Fans wie für die Gäste.

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