Handball-Bezirksoberliga: HSG Werra WHO will gegen Eschwege II Wende einleiten

Zusammenreißen ist angesagt

Der Abwärtsspirale entfliehen: Das haben sich Marco Bommer und seine Kollegen von der WHO fest vorgenommen. Foto: Walger

Heringen/Obersuhl. Bei den Bezirksoberliga-Handballern der HSG Werra WHO ist Ernüchterung eingekehrt nach den jüngsten Niederlagen. Durfte die Mannschaft im Spätherbst darauf hoffen, noch einmal in den Kampf um den Aufstieg einzugreifen, so muss sie nun registrieren, im Mittelmaß angekommen zu sein. 15:15 Punkte lautet die Zwischenbilanz.

Diesen Kontostand hat auch der kommende Gegner Eschweger TSV II vorzuweisen. Der gibt am Samstag um 17.30 Uhr in der Heringer Großsporthalle seine Visitenkarte ab - und soll auf jeden Fall geschlagen werden. „Ich erwarte, dass wir uns zusammenreißen und einen Heimsieg landen“, sagt WHO-Trainer Pero Barzov, „jeder Einzelne muss zusehen, dass er seine Leistung wieder auf Normalniveau bringt.“

Ein Quäntchen fehlt noch

Mit Blick auf die Vorserie hat der Coach erkannt: „Jetzt kommen wieder die Spiele, in denen wir punkten können.“ In den Vergleichen mit den Top-Teams der Klasse hatte er sehen müssen, dass seinem jungen Team eben noch ein Quäntchen oder auch ein wenig mehr fehlt, um ganz oben mitzumischen.

Auf die Frage, ob sich unter den WHO-Fans Frust breitgemacht hat nach den Rückschlägen, antwortet Barzov: „Nein, die sind nicht enttäuscht. Die sehen ja, dass wir immer kämpfen.“ Genau das sollen seine Jungs auch gegen Eschwege tun - mit einem Unterschied: Sie sollen auch mal wieder als Sieger vom Parkett gehen.

Pero Barzov hofft, dass er wieder auf seinen zuletzt angeschlagenen Keeper Jonas Ißleib zurückgreifen kann. Dessen junger Vertreter Marvin Focke hat bei der 22:38-Schlappe bei der MSG Hainzell/Großenlüder zwar eine starke Leistung abgeliefert, aber er wird in der zweiten WHO-Mannschaft dringend gebraucht.

Auch auf Tino Coijanovic muss Pero Barzov vorerst verzichten. Wegen gesundheitlicher Probleme und beruflicher Beansprucheung hat sich der Routinier zunächst einmal vom Handball zurückgezogen.

Vor einem ganz wichtigen Auswärtsspiel stehen die Frauen der WHO. Das aktuelle Schlusslicht der Bezirksoberliga tritt beim Viertletzten, dem Homberger HC an. Drei Punkte trennen beide Teams. Angesichts dieser Konstellation ist ein Auswärtssieg für das Team von Trainer Sebastian Jaschinski fast schon Pflicht, wenn man den Gegner in Reichweite halten will.

Doch woraus soll die WHO nur Zuversicht schöpfen? Bislang hat sie in dieser Saison erst einmal gewonnen - das war beim 18:17 in eigener Halle gegen den ebenfalls abstiegsgefährdeten Hünfelder SV. Und das Heimspiel gegen die Hombergerinnen ging in der Hinrunde glatt mit 22:29 verloren. (twa)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.