Endrunde steigt am Wochenende in Hamburg

Handball-Pokal: Löwen reisen als Favorit an 

Kassel. Die Handball-Fans in Deutschland fiebern dem Saison-Höhepunkt Final Foul im DHB-Pokal entgegen, das in der Barclaycardarena in Hamburg stattfindet. Fragen und Antworten.

Seit wann gibt es die Vierer-Endrunde?

Die Premiere fand 1993 in Frankfurt statt. Erster Gewinner war die SG Wallau-Massenheim. Danach war immer Hamburg Austragungsort – zunächst wurde in der Alsterdorfer Sporthalle, ab 2003 dann in der Arena gespielt. Rekordgewinner des Final Four ist der THW Kiel – der Vorjahressieger scheiterte diesmal an der TSV Hannover-Burgdorf.

Dario Quenstedt

Welche Mannschaften haben sich für das Turnier in diesem Jahr qualifiziert?

Neben dem Deutschen Meister Rhein-Neckar Löwen sind noch der SC Magdeburg, die TSV Hannover-Burgdorf und die HSG Wetzlar dabei. Das erste Halbfinale bestreiten heute ab 15.15 Uhr die Löwen gegen den SC Magdeburg. Ab 18 Uhr ermitteln Hannover und Wetzlar den zweiten Teilnehmer am Endspiel, das am Sonntag ab 15 Uhr angepfiffen wird.

Wer sind die Favoriten auf den Titel?

Natürlich werden die Löwen hoch gehandelt. Der aktuelle Bundesliga-Spitzenreiter scheiterte in den vergangenen vier Jahren jeweils in der Vorschlussrunde an der SG Flensburg-Handewitt. Nun sind die Nordlichter aus Flensburg und Kiel nicht dabei – so bietet sich den Mannheimer eine Riesenchance. Allerdings ist den Magdeburgern zurzeit praktisch alles zuzutrauen. Zudem wissen die Sachsen-Anhaltiner als einziger aktueller Starter, wie der Pokal geholt wird. Erst 2016 erkämpfte sich das Team von Trainer Bennet Wiegert den Titel. Nur Außenseiterchancen auf den Gewinn der 3,5 Kilogramm schweren Trophäe haben indes der niedersächsische und der hessische Vertreter.

Casper Mortensen

Welche Spieler stehen besonders im Fokus?

In erster Linie Andy Schmid. Der Spielmacher der Löwen macht an einem guten Tag den Unterschied. Bei den bisherigen Teilnahmen in Hamburg lief es für den Schweizer jedoch alles andere als nach Plan. Große Hoffnungen setzen Hannovers Fans auf ihren Linksaußen Casper Mortensen, der zurzeit die Bundesliga-Torschützenliste mit 198 Treffern anführt. Gespannt sein darf man aber auch auf zwei Torhüter: Magdeburgs Dario Quenstedt und Wetzlars Benjamin Buric präsentieren sich zurzeit in bestechender Form.

Benjamin Buric

Wo werden die Partien im Fernsehen gezeigt?

ARD und Sky übertragen das erste Halbfinale zwischen den Löwen und Magdeburg sowie das Finale am Sonntag live. Die Begegnung zwischen Hannover und Wetzlar ist ebenfalls im frei empfangbaren Fernsehen zu sehen – bei Sky Sport News HD.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.