Er spielte einst mit Ex-Melsunger zusammen

TV-Moderator Alexander Bommes: Er ist das Gesicht der Handball-EM

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Steht für die ARD bei der Handball-EM in Kroatien vor der Kamera: Sportschau-Moderator und Ex-Handballprofi Alexander Bommes

Zagreb. Alexander Bommes ist einer der beliebtesten TV-Moderatoren - nicht nur bei der Handball-EM. Der 41-Jährige war früher selbst Profi.

Braune Lederjacke, schwarze Stoffhose – unter den Hunderten von Medienvertretern, die aus ganz Europa zur Handball-EM nach Kroatien angereist sind, fällt er im Pressezentrum in der Arena in Zagreb gar nicht besonders auf. Auffällig wird Alexander Bommes nur, als er praktisch jedem deutschen Journalisten die Hand gibt. Dafür, dass der Moderator ein sehr bekanntes Gesicht der ARD ist, schlendert der 41-Jährige hier wie selbstverständlich durch die Reihen in der 15.000 Zuschauer fassenden Halle. Gejagt, gefragt? Von wegen! Die Qualitäten eines Jägers sind gar nicht gefragt.

Bommes erzählt aus der Zeit, als er selbst noch in der Bundesliga gespielt hat. Damals um die Jahrtausendwende in Gummersbach – beim einst so großen VfL. Dort bildete er mit dem späteren Melsunger Rechtsaußen Sead Kurtagic die Flügelzange. „Sead, Jörn Ilper und ich – war waren beim Aufwärmfußball das Trio zum mit der Zungeschnalzen“, sagt der gebürtige Kieler, „Sead im Mittelfeld, Jörn hinten und ich vorn.“ Er schwelgt in Erinnerungen. „Wir haben überhaupt viel Zeit zusammen verbracht. Mit Seads Bruder Emir stehe ich nach wie vor in regelmäßigem Kontakt“, berichtet Bommes. „dem habe ich gleich geschrieben, als er mit Hüttenberg im Dezember seinen ersten Sieg gefeiert hat.“

Trotz seiner Auftritte in der der Quizshow „Gefragt, gejagt“. Trotz seiner Talkmaster-Qualitäten bei „Bettina und Bommes“. Trotz ARD-Sportschau. Trotz vieler verschiedener Sendungen, die er moderiert – dem Handball fühlt er sich immer noch eng verbunden. Er erzählt, wie er vor ein paar Jahren noch einmal beim Tag des Handballs bei einem Promi-Spiel auf das Feld zurückkehren sollte. Dann habe er passen müssen – wegen eines Muskelbündelrisses.

Seinen ersten echten Handball-EM-Einsatz vor der Kamera hat Bommes am Montag – beim zweiten Gruppenspiel der deutschen Mannschaft gegen Slowenien (ab 18.15 Uhr/live in der ARD). Den ersten Auftritt hat er sich ganz entspannt von der Tribüne aus angesehen. Was auch zu seinem Outfit passte.

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