Titelkampf bleibt spannend

Sieg gegen Gummersbach: Flensburg bleibt Rhein-Neckar-Löwen auf den Fersen

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Holger Glandorf (l.) traf vier Mal ins gegnerische Tor.

Die SG Flensburg-Handewitt bleibt Titelverteidiger Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Bundesliga dicht auf den Fersen.

Flensburg - Gegen den Traditionsklub VfL Gummersbach siegte das Team von Trainer Maik Machulla mit 34:22 (20:10) und zog mit 46:12 Zählern nach Pluspunkten mit dem Tabellenführer aus Mannheim gleich. Die Löwen (46:8) haben allerdings zwei Spiele weniger absolviert.

Dem deutschen Meister war am Samstag der nächste Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung gelungen. Die Rhein-Neckar Löwen setzten sich souverän 34:22 (17:11) gegen die HSG Wetzlar durch. "Gegen Wetzlar muss man immer 100 Prozent geben. Das haben wir über weite Strecken geschafft", sagte Löwen-Trainer Nicolaj Jacobsen nach der Partie.

Hinter den Mannheimern und Flensburgern dürfen auch die Füchse Berlin (43:11) und der SC Magdeburg (42:14) noch vom Titel träumen. Der Tabellenfünfte TSV Hannover-Burgdorf (41:15) hatte am Samstag den Sprung auf Rang drei verpasst. Die Niedersachsen unterlagen mit 28:34 (16:15) überraschend deutlich beim HC Erlangen.

Füchse ohne Probleme gegen Göppingen

In Berlin gewannen die Füchse ungefährdet 33:19 (17:6) gegen Frisch Auf Göppingen. Steffen Fäth steuerte vor 7144 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle sechs Treffer bei und war damit bester Schütze des Hauptstadtklubs.

Dahinter fuhr Rekordmeister THW Kiel einen Pflichtsieg im Kampf um das internationale Geschäft ein. Beim Tabellenletzten Eulen Ludwigshafen siegte das Team von Trainer Alfred Gislason 25:21 (15:7) und belegt mit 39:17 Punkten den sechsten Platz, der zur Teilnahme am EHF-Cup berechtigt. Darüber hinaus ist es auch möglich, dass der THW erneut mit einer Wildcard in der Champions League starten darf.

Im Kampf gegen den Abstieg feierte der TV Hüttenberg einen wichtigen Erfolg. Das 28:26 (11:11) bei MT Melsungen war überhaupt erst der dritte Saisonsieg für den Tabellenvorletzten.

Flensburg überzeugte in heimischer Arena im Kollektiv. In Marius Steinhauser, Hampus Wanne und Magnus Rod erzielten drei Spieler jeweils fünf Tore. Nationalspieler Holger Glandorf verwandelte vier seiner fünf Versuche.

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