„Entscheidung traf mich ohne Vorahnung“

Nach EM-Ausbootung: Nationalspieler Lemke bricht sein Schweigen - ein bisschen

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Finn Lemke wurde aus dem EM-Kader gestrichen.

Erstmals seit seiner Ausbootung aus dem deutschen Kader für die Handball-EM äußert sich Nationalspieler und Europameister Finn Lemke - allerdings eingeschränkt.

Kassel - Nach seiner überraschenden Nicht-Nominierung für den deutschen Kader für die Handball-EM in Kroatien zeigt Finn Lemke sehr enttäuscht. Der Europameister und Olympia-Dritte von 2016 war nach dem finalen EM-Test gegen Island (30:21) am vergangenen Sonntag ebenso wie Fabian Wiede und Rune Dahmke von Bundestrainer Christian Prokop gestrichen worden.

„Sie traf mich ohne Vorahnung“, sagte der 25-Jährige im Interview mit hna.de*. „Nach solch einer Entscheidung ist man natürlich enttäuscht. Was an der Entscheidung selbst bekanntlich nichts ändert. Deshalb ist es am besten, sie abzuhaken.“ Das Portal konnte das Gespräch jedoch nicht mit Lemke persönlich führen, da dieser sich nach der Ausbootung zunächst zurückzog und die Fragen nur in Absprache mit seinem Verein MT Melsungen beantwortet wurden. Einige der Fragen ließ Lemke komplett unbeantwortet.

Eine Chance für einen Platz im EM-Kader hat Lemke noch, „eine Nach-Nominierung käme wohl nur infrage, wenn sich ein Spieler verletzt - und das wünsche ich natürlich keinem“, sagte er. „Insofern hoffe ich auch nicht darauf. Wenn ein Anruf käme, wäre ich natürlich bereit zu helfen.“

Bundestrainer Christian Prokop hat vor seinem Turnierdebüt mit seiner Kadernominierung kontroverse Diskussionen ausgelöst. Rückendeckung erhält der 39-Jährige aus dem Verband.

Das ganze Interview können Sie hier auf hna.de lesen.

fw

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