DHB-POKALTURNIER 

Northeimer HC hält sich wacker gegen den SCM

+
Wurf aus dem Rückraum: Northeims Paul-Marten Seekamp (im Hintergrund am Ball) gegen Mgdeburgs Zeljko Musa (3) und Piotr Chrapkopwski. 

Nach dem klaren 41:26 gegen den Northeimer HC am Samstag gewann der SC Magdeburg auch das Sonntagsspiel gegen den Zweitliga-Absteiger VfL Eintracht Hagen. 

Und steht verdient in der dritten Pokalrunde. Der NHC darf sich über eine couragierte Leistung und eine gute zweite Halbzeit gegen den übermächtigen Bundesligisten freuen. Hagen gelang am Samstag eine Überraschung und warf beim knappen 30:29 den HSV Hamburg in letzter Sekunde aus dem Turnier.

Der NHC startete furios. Malte Wodarz warf sich immer wieder in die Magdeburger Abwehr und erzielte in der fünften Minute die 4:3-Führung des NHC. Linksaußen Jannis Wilken überraschte Magdeburgs Torhüter Tobias Thulin mit einem schönen Dreher, und auch bei Kreisläufer Philipp Hempel platzte beim 13:9 in 17. Minute endlich der Knoten. Doch dann baute Magdeburg seinen Vorsprung Tor um Tor auf 19:9 aus. Kreisläufer Zeljko Musa (vier Tore) war von der 6:0-Deckung des NHC nicht zu halten und riss Lücken für die Magdeburger Rückraumwerfer. Mit einem Kempa-Trick beendete Magdeburgs Lukas Mertens die Halbzeit zum 27:10.

Die zweite Halbzeit begann mit einer Disqualifikation des Ex-„Recken“ Erik Schmidt nach einem rüden Foul gegen Malte Wodarz. Der NHC unterband mit einer aggressiven 3:2:1-Deckung erfolgreich die Magdeburger Laufwege. Etwas spät kam Efthymios Iliopoulos ins Spiel (vier Tore), und auch die Routiniers Tim Gerstmann und Paul-Marten Seekamp setzten sich in Szene. Der SCM schaltete einen Gang herunter, verwaltete das Ergebnis und verlor die Halbzeit mit 16:14 an Schwarz-Gelb.

Bereits in starker Form: Das Torwart-Trio des NHC, das sich mehrfach gut in Szene setzen konnte.

Im zweiten Spiel zwischen VfL Eintracht Hagen und HSV Hamburg überraschte der Zweitliga-Absteiger den HSV mit einem 30:29 (13:13) in der letzten Sekunde. Im engen Spiel entschied letztlich die bessere Torhüterleistung der Eintracht. 20 Sekunden vor Schluss glich der HSV zum 29:29 aus, doch drei Sekunden vor dem Schlusspfiff warf Kim Voss-Fels die Hamburger aus dem Pokal.

Im Finale geriet Hagen gegen Magdeburg unter die Räder. Beim 17:46 (16:20) lief wenig für den Drittligisten. Magdeburg lieferte über die Flügel und den Kreis exzellenten Handball, dem die konditionell nachlassenden Hagener nichts entgegenzusetzen hatten. Für die Galerie gab es insgesamt drei Kempa-Trick-Tore des SCM.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.