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Auffälligkeiten der Hauptrunde der Handball-WM: Nur einmal wurde es noch richtig spannend

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Von: Maximilian Bülau

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Bjarki Mar Elisson.
Bester Werfer I: Bjarki Mar Elisson. © Johan Nilsson/TT/afp

Ab jetzt geht es in die K.o-Runde: Bei der Handball-WM in Polen und Schweden sind die beiden Gruppenphasen vorüber.

Heute gibt es erstmals einen Ruhetag, bevor morgen die Viertelfinals über die Bühne gehen. Die Halbfinals finden am Freitag statt, das Endspiel am Sonntag. Wir blicken auf Auffälligkeiten der Hauptrunde.

Alles wie erwartet

Die Hauptrunde brachte keine Überraschungen. Die Favoriten setzten sich durch. Was sicherlich auch am Modus mit 32 Mannschaften liegt – wodurch einige Außenseiter nach der Vorrunde noch dabei waren. Am überraschendsten war noch das 32:32 zwischen Dänemark und Kroatien zum Auftakt der zweiten Gruppenphase. Neben dem 28:28 zwischen Brasilien und Portugal sowie dem 27:27 zwischen Bahrain und Tunesien eines von nur drei Remis bei dieser Weltmeisterschaft.

Ganz schön eng

Sieben von acht Viertelfinalisten standen schon vorzeitig fest. Vor den letzten Gruppenspielen konnten Deutschland, Norwegen, Frankreich, Spanien, Schweden, Ägypten und Dänemark nicht mehr von einem dem ersten beiden Plätze verdrängt werden. Spannend wurde es einzig in der Hauptrunden-Gruppe II, wo sich hinter Gastgeber Schweden noch drei Teams Hoffnungen auf den Viertelfinal-Einzug gemacht hatten: Ungarn, Island und Portugal.

Die Isländer bezwangen nach deutlichem Rückstand Brasilien in einer torreichen Partie am Ende 41:37, Ungarn hatte zuvor Kap Verde deutlich 42:30 geschlagen. Islands Hoffnungen ruhten so auf Portugal, das seinerseits mit einem Erfolg gegen Schweden auf Platz zwei gesprungen wäre. Bei einem Remis allerdings hätte es mit den Portugiesen, Isländern und Ungarn drei punktgleiche Teams gegeben – es wäre kompliziert geworden. Weil die Schweden am Ende aber mit 32:30 gegen Portugal und MT-Akteur André Gomes die Oberhand behielten, waren nur Island und Ungarn punktgleich. Den direkten Vergleich hatten die Ungarn gewonnen, sind so weiter.

Bis zum Ende punktlos

Nur zwei Teams blieben sieglos: Uruguay und der deutsche Vorrundengegner Algerien. Beide Mannschaften waren in der Hauptrunde nicht dabei, verloren aber auch alle drei Partien im untergeordneten President’s Cup.

Ziemlich treffsicher

Vor den abschließenden Hauptrundenspielen gestern waren es nicht unbedingt die Top-Nationen, die auch die besten Werfer dieses Turniers stellten. Wie bereits nach der Vorrunde steht der Isländer Bjarki Mar Elisson von Veszprem ganz oben in der Torschützenliste mit 45 Treffern. Gleichauf liegt der Chilene Erwin Feuchtmann, der für Toulouse in Frankreich spielt. Auf Rang vier und fünf lagen der Brasilianer Jean-Pierre Dupoux (35) aus der zweiten französischen Liga sowie der Montenegriner Milos Vujovic (34) von den Füchsen Berlin. (Maximilian Bülau)

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