Handball-Bundesliga

Recken erst nach der Pause stark - 28:22 gegen Gummersbach

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Volle Pulle aufs VfL-Tor: Hannovers Kai Häfner (links) hat abgezogen, Gummersbachs Stanislav Zhukov kommt zu spät.

Hannover. Die Recken bleiben weiter im Vorderfeld der Handball-Bundesliga dabei. Gegen den VfL Gummersbach feierte das Team von Trainer Carlos Ortega den siebten Heimsieg, schickte die Bergischen mit einer 22:28 (12:12)-Niederlage nach Hause. Vor 5205 Zuschauern waren Casper Mortensen und Mait Patrail mit je sieben Treffern die besten Torschützen.

Selten aber gab es wohl zwei unterschiedlichere Halbzeiten bei den Recken als gegen den VfL. In der ersten Hälfte taten sich die Hannoveraner ziemlich schwer. Zwar lagen sie zunächst mit 2:0 und 3:1 in Front, doch dann legte Gummersbach immer ein Tor vor, das die Recken mit einiger Anstrengung ausglichen. So führte der VfL 6:4 (13.), ehe Mortensen mit zwei Treffern ausglich. Wenig später nahm Ortega Europameister Kai Häfner vom Feld, brachte Runar Karason auf halbrechts. Und der Isländer nutzte seine Chance, steuerte fünf Treffer bei. „Im Moment klappt es super bei mir“, meinte der „Eisbär“, so sein Spitzname.

Ebenso gut drauf war aber auch Mait Patrail, dem sieben Treffer (wie Mortensen) gelangen. Der hünenhafte Este glänzte als Torschütze, holte aber auch mehrere Siebenmeter heraus. Evgeni Pevnov glich kurz vor der Pause noch zum 12:12 aus.

Danach legten die Recken aber den Schalter um, agierten nach dem Wechsel weitaus druckvoller und kamen auch zu mehreren Tempogegenstoß-Toren. Durch einen starken 8:2-Lauf kamen sie zu einer 20:14-Führung (43.). Nach 54 Minuten war die Partie dann beim 24:16 entschieden – oder doch nicht? Coach Ortega wollte seinen Nachwuchsspielern eine Chance geben, doch die Routiniers schluderten, sodass der VfL auf drei Tore (21:24) verkürzen konnte. Danach beorderte der spanische Trainer wieder seine Stars „auf die Platte“.

„In der ersten Halbzeit haben wir einfach nicht gut genug getroffen“, meinte Patrail hinterher. „Nach der Pause waren wir in der Abwehr besser.“

TSV: Ziemer, Semisch (n.e.) – Johannsen, Mortensen (7/3), Patrail (7), Thiele, Pevnov (2), Häfner (2), Karason (5), Olsen (4), Brozovic, Diebel, Kalafut, Christophersen, Kastening (1), Büchner. (haz/gsd)

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