Handball-EM

Spaniens Handballer: Ein Europameister-Team in Zahlen

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Hat allen Grund zum Strahlen: Daniel Sarmiento.

Vor zwei Jahren haben sie den großen Triumph im Finale gegen Deutschland knapp verfehlt. Dieses Jahr hat es für Spanien geklappt. Ein Team in Zahlen.

Die spanische Handball-Nationalmannschaft gewann das EM-Finale gegen Schweden 29:23 und wurde damit zum ersten Mal in der Geschichte Europameister.

2 spanische Spieler wurden nach der EM von der Europäischen Handball-Föderation (EHF) in das Allstar-Team berufen: Rechtsaußen Ferran Solé (vom französischen Klub Fenix Toulouse) und der Halbrechte Alex Duschebajew (Vardar Skopje), Sohn des zweimaligen Welthandballers Talant Duschebajew.

5-mal zogen die Spanier in ein EM-Finale ein. Nach Niederlagen gegen Russland (1996), Schweden (1998), Frankreich (2006) und Deutschland (2016) durften die Iberer in diesem Jahr erstmals jubeln. Besser lief es für die Südeuropäer bei Weltmeisterschaften: Bei zwei Finalteilnahmen gab es zwei Siege.

11 ist die Rückennummer des Spielmachers Daniel Sarmiento. Der 34-Jährige war Denker und Lenker in dieser Mannschaft. Übrigens: Sarmiento war auch schon in der Region zu Gast – in Kassel. Im vergangenen April gewann er im Europacup mit dem französischen Klub St. Raphael gegen die MT Melsungen.

181 Bundesligaspiele hat Gedeon Guardiola für die Rhein-Neckar Löwen bestritten. Er ist der einzige spanische Goldmedaillengewinner, der sein Geld in Deutschland verdient. Der 105 Kilogramm schwere Kreisläufer besitzt bei den Mannheimern noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020.

200 Zentimeter misst Arpad Sterbik. Der Torwart war erst vor dem Halbfinale anstelle des verletzten Gonzalo Perez de Vargas nominiert worden – und wurde dank seiner langen Erfahrung zu einer großen Stütze für die spanische Auswahl.

235 Länderspiele absolvierte Raul Entrerrios. Der 36-Jährige ist der Kapitän der Mannschaft.

500.000 Euro verdiente Arpad Sterbik pro Jahr, als er von 2012 bis 2014 beim FC Barcelona zwischen den Pfosten stand. Wenn der 38-Jährige im kommenden Sommer von Vardar Skopje zum ungarischen Topverein Veszprem wechselt, wird sich sein Gehalt in einem ähnlichen Bereich bewegen.

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