Topspiel der Handball-Bundesliga

Flaute nach der Pause: Löwen kassieren Heimpleite gegen Kiel

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Kampf um den Ball: Harald Reinkind (M.) behält mit Kiel die Oberhand bei den Rhein-Neckar Löwen um Jesper Nielsen (l.) und Gudjon Valur Sigurdsson.

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Bundesliga einen Rückschlag verkraften müssen., Dagegen setzte der THW Kiel seinen Siegeszug fort.

Mannheim - Der deutsche Handball-Rekordchampion THW Kiel hat seinen ersten Big Point dieser Bundesliga-Saison gesetzt und das Topspiel bei Vizemeister Rhein-Neckar Löwen gewonnen. Die Norddeutschen setzten sich am Samstag in Mannheim mit 27:24 (11:12) durch, es war der sechste Sieg in Folge für Kiel und der erste gegen einen Titelkandidaten nach den Niederlagen bei Meister SG Flensburg-Handewitt und dem SC Magdeburg.

"Wenn wir auch hier verloren hätten, dann hätten alle gesagt, dass es vorbei ist", sagte THW-Trainer Alfred Gislason: "Jetzt sofort vom Titel zu reden, ist auch Unsinn, aber dieser Sieg bringt uns sehr viel Selbstvertrauen. Wir haben schwierige Phasen durchgestanden."

Kommt ein Kieler geflogen: Hendrik Pekeler (weißes Trikot) siegt mit dem THW in Mannheim.

Kiel bleibt vor den Löwen

Kiel (16:4 Punkte) festigte damit den dritten Platz hinter dem Spitzenduo Flensburg (18:0) und Magdeburg (18:2), die Löwen (13:3) sind mit zwei Spielen weniger Fünfter.

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Gislason hatte angesichts des bisherigen Saisonverlaufs von einem "extrem wichtigen Spiel" gesprochen, und sein Team erwischte den besseren Start. In der dritten Minute lag Kiel mit 2:0 in Front, es sollte aber der einzige Zwei-Tore-Vorsprung der ersten Halbzeit bleiben. Beide Teams begegneten sich mit konzentrierter Abwehrarbeit auf Augenhöhe, nach knapp 15 Spielminuten stand es gerade erst 4:4.

Kurz vor der Pause traf Löwen-Spielmacher Andy Schmid zur umjubelten Führung, mit Schwung kam danach allerdings nur Kiel aus der Kabine. Mit fünf Treffern in Folge sorgte Gislasons Mannschaft für Ernüchterung in der Mannheimer Halle, angeführt vom mit sechs Treffern besten Torschützen Harald Reinkind, einem Ex-Löwen, reichte es am Ende zum Sieg. Jannik Kohlbacher und Schmid (jeweils 6) waren für die Löwen die erfolgreichsten Werfer.

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sid

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