Trainingslager im Süden

Training an Portugals Küste: Zwei Mündener Ruderer bereiten für neue Saison vor

Doppelvierer-Training vor Portugals Küste: (von rechts) Schlagmann Yannik Stadler, David Erfanian (Hannover), Julius Schneider (Lüneburg) und Lirion Djekovic im Bug.
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Doppelvierer-Training vor Portugals Küste: (von rechts) Schlagmann Yannik Stadler, David Erfanian (Hannover), Julius Schneider (Lüneburg) und Lirion Djekovic im Bug.

Yannik Stadler und Lirion Djekovic vom Mündener Ruderverein haben an einem zweiwöchigen Trainingslager des niedersächsischen Landesruderverbandes in Portugal teilgenommen.

Zwei Tage nach Weihnachten reisten die beiden Mündener gemeinsam mit knapp 40 weiteren niedersächsischen Athleten von Hamburg nach Lissabon, um dem deutschen Winter zu entfliehen. „In den letzten Jahren hatten wir im Winter immer wieder mit der Witterung und dem Hochwasser zu kämpfen, sodass wir uns sehr über die Einladung zum Trainingslager gefreut haben“, sagt Trainer Thomas Kossert.

Er hielt per Smartphone Kontakt zu seinen Sportlern. „Wir hatten wirklich perfekte Bedingungen und konnten viele Kilometer auf dem Wasser absolvieren“, berichtet Stadler.

Gemeinsame Joggingrunde vor dem Frühstück

Villa Nova de Milfontes liegt knapp 200 Kilometer südlich von Lissabon an der Mündung des Rio Mira in den Atlantik, sodass auch im Winter angenehme Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad vorherrschen.

Während die Klassenkameraden der beiden Gymnasiasten in den Ferien ausschlafen konnten, begann für die beiden Zehntklässler bereits vor Sonnenaufgang das Training: noch vor dem Frühstück stand die erste gemeinsame Joggingrunde am Strand auf dem Programm. 

Knapp 300 Kilometer zurückgelegt

Nach dem Frühstück folgte die erste Einheit im Boot, gefolgt von Krafttraining und einer weiteren Wassereinheit. Abends standen noch Yoga, Gymnastik oder auch mal ein Saunabesuch auf dem Programm.

„Das Pensum war ordentlich. In Deutschland hätten wir unmöglich so viele Kilometer in dieser Qualität rudern können“, ist sich Kossert sicher. Am Ende des Trainingslagers haben die beiden Nachwuchssportler knapp 300 Kilometer absolviert. Jetzt geht es zurück auf die heimische Fulda und die Ruderergometer, um sich auf die anstehenden Leistungsüberprüfungen im Frühjahr vorzubereiten. 

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