Hessenligist KSV empfängt am Samstag Waldgirmes

Baunatals Kapitän Mario Wolf ist wieder zurück auf dem Feld

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Wieder an Bord: Baunatals Kapitän Mario Wolf nahm bereits am Samstag in Fulda seinen Platz in der Baunataler Abwehrkette wieder ein und ist auch gegen Waldgirmes in der Startelf zu erwarten.

Baunatal. Gute Nachrichten von den Fußballern des KSV Baunatal sind derzeit nicht selten. Schließlich startete der Hessenligist vielversprechend in die Saison und belegt Rang vier. Seit einer Woche ist zudem der Kapitän wieder an Bord. Nach längerer Zwangspause stand Mario Wolf zuletzt in Fulda 90 Minuten lang auf dem Platz. Auch am Samstag (15 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Waldgirmes dürfte er wieder gesetzt sein. Weil das Parkstadion belegt ist, findet das Duell Vierter gegen Fünfter im Baunsbergstadion statt.

Eigentlich ist Mario Wolf immer dabei. 288 Spiele bestritt er seit 2007 für die erste Mannschaft der VW-Städter. Und dann war er plötzlich weg – aus dem Verkehr gezogen durch eine Blinddarmentzündung und die erforderliche Operation. So verpasste er das letzte Drittel der vorigen Spielzeit und musste auch in den ersten dieser Runde, teils wegen seiner Hochzeit, ebenfalls noch zuschauen.

„So eine lange Pause hatte ich noch nie. Aber von den Automatismen her hat das in Fulda schon wieder ganz gut geklappt. Nur einige Bewegungsabläufe liefen noch nicht rund, und ich war nachher ziemlich kaputt“, sagt Wolf. Zugute kam ihm seine große Erfahrung.

Die Umstellung auf den Platz am Baunsberg empfindet der 30-Jährige nicht als problematisch. Zumal er mit dem engen Feld aus seinen Jugendjahren beim KSV bestens vertraut ist. „Allerdings spielt natürlich jeder von uns gern im Stadion. Das uns als spielerische Mannschaft mit seinem großen Platz gut liegt“, wendet der Innenverteidiger ein.

Betroffen vom kleineren Spielfeld am Ausweichplatz ist andererseits auch der Gegner aus Waldgirmes. Der zudem mit deutlichen Niederlagen im Gepäck anreist. 0:4 unterlag die Elf von Trainer Daniyel Bulut vor zwei Wochen in Lohfelden, 1:5 am Samstag zuhause gegen Gießen. Mit drei Siegen und drei Niederlagen stehen die Mittelhessen nicht nach Wunsch da.

„Man darf aber nicht vergessen, dass sie zweimal gegen Gießen angetreten sind und verloren haben“, will Wolf den SCW nicht an dessen Punktbilanz messen. „Das ist eine gute Truppe, und sie kommt nach der Packung gegen Gießen bestimmt mit Wut im Bauch“, sagt der Kapitän.

Bei den Baunatalern sind die meisten der zuletzt erkrankten oder verletzten Spieler zurück auf dem Platz. Wieder einmal hat Trainer Tobias Nebe bei der Aufstellung also die Qual der Wahl. Der breite Kader ist auch für Wolf ungewohnt. „Wir haben allein fünf Innenverteidiger. Dadurch gibt es auch auf meiner Position viel Konkurrenz“, sagt er und hofft, vom Trainer wieder das Vertrauen ausgesprochen zu bekommen. Schließlich ist er seit elf Jahren ja eigentlich immer dabei.

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