Fußball-Hessenliga

Borgardt bringt Baunatal beim 3:0 gegen Neu-Isenburg auf Kurs

+
Langes Bein: Baunatals Nico Möller (rechts) will Neu-Isenburgs Paul Schellhorn den Ball abjagen.

Baunatal. Der KSV Baunatal ist zurück in der Erfolgsspur. Nach drei sieglosen Spielen gewann der Fußball-Hessenligist sein Heimspiel gegen die Spvgg. Neu-Isenburg 3:0 (2:0).

Mit seinem Doppelpack ebnete Daniel Borgardt den Weg zum Sieg.

Im Vergleich zum 1:1-Achtungserfolg bei Watzenborn-Steinberg tauschte Trainer Tobias Nebe personell auf einer Position aus. Fatih Üstün begann im Mittelfeld für Changdae Han, der zunächst auf der Bank Platz nahm. Nach zehnminütiger Abtastphase erarbeiteten sich die Gastgeber ein optisches Plus. Baunatal hatte mehr Ballbesitz und mehr Zug zum Tor – in den entscheidenden Momenten fehlte dem letzten Pass aber häufig die Genauigkeit.

Manuel Pforr setzte das erste Ausrufezeichen. Nach einem langen Ball zwang der Alleinunterhalter in der Sturmspitze Gästetorwart Lazar Kacarevic zu einer Glanztat (17.). Nur wenig später war der Neu-Isenburger aber machtlos. Malte Grashoff schoss einen Eckstoß auf den zweiten Pfosten, Felix Schäfer legte per Kopf ab, und Kapitän Borgardt traf unbedrängt (24.).

Die Führung ging in Ordnung. Vom Aufsteiger aus dem Rhein-Main-Gebiet kam aber auch herzlich wenig. Trainer Peter Hoffmann sprach später von einem „mutlosen Auftritt“. Die Baunataler Hintermannschaft war gut organisiert, wenngleich kaum gefordert. Auffällig viel lief bei den Hausherren über die linke Seite, wo Egli Milloshaj ein Aktivposten war. Es ging mit einer verdienten Führung in die Kabine.

Beide Teams starteten unverändert in die zweite Hälfte. Für die erste Torchance im zweiten Durchgang sorgte Felix Schäfer. Nach Flanke von Jonas Springer köpfte Schäfer aber über das Tor (51.). Das 2:0 resultierte schließlich wieder aus einer Standardsituation. Wieder ein Eckball, wieder Borgardt. Diesmal war der Abwehrchef aber mit dem Kopf erfolgreich (68.). KSV-Coach Nebe hätte sich anschließend „mehr Souveränität“ von seinem Team gewünscht. Denn im direkten Gegenzug rettete der ansonsten beschäftigungslose Torhüter Pascal Bielert mit einem bärenstarken Reflex gegen Marc Züge.

Das wäre der völlig unnötige Anschlusstreffer für den Aufsteiger gewesen. Hätte, wäre, wenn. Für die Platzherren war diese Aktion eine Art Weckruf. Der eingewechselte Changdae Han sorgte quasi mit dem Schlusspfiff für den 3:0-Endstand, nachdem er wenige Minuten zuvor eine gute Torchance fahrlässig liegen gelassen hatte.

Von Raphael Wieloch

Das ist der aktuelle Stand in der Hessenliga

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.