Drei Heimspiele in der Hessenliga 

OSC Vellmar, FSC Lohfelden und KSV Baunatal mit drei Heimspielen in Hessenliga

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Nicht zu halten: Der Baunataler Fatih Üstün (linkes Bild, weißes Trikot, hier gegen Ederberglands Janis Wolff) empfängt heute mit dem KSV das Team aus Hadamar. Die Lohfeldener Lukas Iksal (rechtes Foto, links) und Nasuf Zukorlic wollen auch im Heimspiel gegen Griesheim jubeln. 

Kassel. Es ist der Super-Dienstag in der Fußball-Hessenliga. Der OSC Vellmar, der FSC Lohfelden und der KSV Baunatal stehen heute ab 15 Uhr vor Heimspielen. Der Überblick.

KSV Baunatal

• Die Situation: Nach drei Wochen bestreiten die Baunataler wieder ein Heimspiel. Aber auch auswärts ließ sich die Bilanz zuletzt sehen. In Neu-Isenburg und Ederbergland gewann der KSV jeweils 4:1. „Wir sind selbstbewusst nach den beiden Siegen“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe und fügt hinzu: „Für uns ist es die Woche der Wahrheit. Wir sind gespannt, wie wir sie gestalten.“ Schließlich erwartet der Tabellenzweite im Parkstadion am Freitag mit dem SC Hessen Dreieich schon das nächste Topteam.

• Der Gegner: Rot-Weiss Hadamar verlor die vergangenen beiden Partien in Ederbergland (0:3) und gegen Lehnerz (1:3). Aber davon lässt sich Nebe nicht blenden. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft, die sehr robust und auch taktisch gut ausgebildet ist. Zudem verfügen sie über gute Einzelspieler.“

• Das Personal: Nebe hat denselben Kader wie in Neu-Isenburg zur Verfügung. Damit fällt auch Malte Grashoff weiter aus.

FSC Lohfelden

• Die Situation: Es läuft rund beim FSC. Vier Siege aus den vergangenen fünf Partien. Platz fünf. Dazu der 3:1-Erfolg am Samstag gegen Vellmar. „Natürlich hat der Derbysieg für den Kopf geholfen, aber das Spiel war sehr intensiv“, sagt Lohfeldens Trainer Otmar Velte mit Blick auf die kurze Pause vor der Partie gegen den SC Griesheim. „Wir mussten gegen Vellmar viel Laufarbeit verrichten. Daher müssen wir schauen, wie wir das weggesteckt haben.“

• Der Gegner: Griesheim steht zwar in der Tabelle fünf Punkte hinter dem FSC, aber das ist für Velte kein Grund, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Das wird kein Selbstläufer. Wir dürfen Griesheim nicht ins Spiel lassen kommen und müssen wieder die Tugenden des Fußballs auf den Platz bringen.“ Was passiert, wenn Griesheim ins Spiel kommt, musste am letzten Spieltag der FC Ederbergland schmerzlich erfahren. 5:0 gewann der SCG sein Heimspiel.

• Das Personal: Im Vergleich zum Derby gegen den OSC gibt es im Kader der Lohfeldener keine Veränderungen. Es fehlt weiter der verletzte Janik Szczygiel.

OSC Vellmar

Er fehlt Vellmar besonders: Leistungsträger Maik Siebert muss nach einer Roten Karte pausieren. 

• Die Situation: Nach dem 1:3 in Lohfelden wartet Vellmar weiter auf den ersten Sieg. Aber die Leistung macht dem Tabellenletzten Mut. „Die kämpferische Einstellung war auch in den Spielen vorher gut. In Lohfelden hat aber auch die taktische Umsetzung gestimmt. Wäre das auch in den Spielen zuvor der Fall gewesen, hätten wir jetzt mehr als zwei Punkte“, sagt OSC-Trainer Mario Deppe. „Das ist die Grundvoraussetzung. Das müssen wir jetzt in jedem Spiel so machen.“

• Der Gegner: Mit dem SC Hessen Dreieich ist einer der Meisterschaftsfavoriten zu Gast auf dem Sportplatz am Schwimmbad. Nach holprigen Saisonstart ist Dreieich mit sechs Siegen in Folge ins Rollen gekommen – zuletzt gab es den 7:0-Sieg gegen Waldgirmes. „Sie haben große Qualität im Kader. Auch sie mussten an den ersten Spieltagen ihre Neuzugänge integrieren, seitdem läuft es aber bei ihnen“, sagt Deppe.

• Das Personal: Neben den Langzeitverletzten Florian Heussner, Simon Kauf und Stefan Matzenmiller fehlt nun auch Maik Siebert, der in Lohfelden die Rote Karte für eine Notbremse sah. „Maik gehört zu den wenigen, die konstant gut gespielt haben. Daher fehlt er uns besonders“, sagt Deppe. Fragezeichen stehen hinter den angeschlagenen Tolga Yantut und Christian Wollenhaupt.

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