Niederlage gegen den unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt

Ederbergland gleichwertig, aber die Tore macht der Gegner

Das erste Gegentor ist unterwegs: Der Neu-Isenburger Marc Züge (rechts) trifft zum 0:1 und überwindet dabei FCE-Torwart Dominik Geiss. Foto:  Wilfried Hartmann

Allendorf-Eder. Der FC Ederbergland hat sich in der Fußball-Hessenliga selbst um die Chance gebracht, in der Tabelle weiter vorzurücken.

Gegen den unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt, die Spielvereinigung Neu-Isenburg, setzte es auf dem Kunstrasen in Allendorf-Eder am Samstag eine 1:2 (0:2)-Niederlage.

Das Spiel hätte vor etwa 110 Zuschauern leicht 4:4 enden können, hätten die beiden Sturmreihen die sich bietenden Einschussmöglichkeiten besser genutzt. „In einem Spiel mit gleichwertigen Gegnern gewinnt der, der die Tore schießt“, resümierte Ederberglands Trainer Vladimir Kovacevic treffend nach der Partie. So gingen die Gäste nach nur neun Spielminuten durch Marc Züge in Führung, nachdem den Gastgebern im Spielaufbau ein katastrophaler Abspielfehler unterlaufen war. Manuel Todt (17.) und Ingo Miß hätten den Gastgeber bei ihren Möglichkeiten in Front schießen können. Sie vergaben aber ebenso aussichtsreich wie auf der Gegenseite Züge, der an Keeper Dominik Geiss scheiterte (29.). Der rettete mit einem Reflex (34.) gegen Johannes Günther, ehe zwei Minuten vor dem Wechsel Patrick Albert schneller als die schlafende FCE-Abwehr reagierte und zum 0:2 traf.

Nach der Pause wirkten die Gäste zunächst engagierter. Das Spiel blieb über weite Strecken auf Augenhöhe, Chancen auf beiden Seiten wurden vergeben. So hatte auf FCE-Seite Miß (68., 86.) zwei Mal einen Treffer auf dem Fuß. Er traf ebenso wenig wie der eingewechselte Carlos Arsenio (71.) und auf der Gegenseite Züge (52.) und Günther (59.). Erst in der Nachspielzeit traf Serkan Erdem zum Anschlusstreffer - zu spät für eine Aufholjagd.

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