Hessenligist besiegt Neu-Isenburg 4:1

FSC Lohfelden setzt klares Zeichen im Abstiegskampf

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Ganz vorn dabei: Lohfeldens Mounir Boukhoutta (links) behält hier die Oberhand gegen den Neu-Isenburger Paul Bickel. 

Lohfelden – Die Stimmung beim Mannschaftsfoto war der eines Meisterfotos gar nicht so unähnlich. Fußball-Hessenligist FSC Lohfelden hatte am Samstagnachmittag im heimischen Nordhessenstadion gerade 4:1 (2:1) gegen den Tabellenletzten Spvvg. Neu-Isenburg gewonnen, da fiel die Entscheidung für ein Gruppenbild auf dem Kunstrasenplatz mit jubelnden Siegern.

„Nach dem 0:6 vom vergangenen Wochenende sind alle enger zusammengerückt. Und das 4:1 muss man erstmal schaffen, auch wenn der Gegner Neu-Isenburg heißt“, sagte Alfons Noja nach Abpfiff und Siegerfoto. Damit hatte Lohfeldens Trainer durchaus recht, denn auch nach der schnellen 1:0-Führung des FSC in der zweiten Minute – Daniel Beyer hatte einen Handelfmeter souverän verwandelt – ließ sich der Abstiegskandidat nicht hängen. Mit dem 1:1 (12.) durch Dario Stange sendeten die Gäste ein Lebenszeichen. Sollte sich hier vielleicht die Lohfeldener Talfahrt fortsetzen? Keineswegs. Ohne dauerhafte Hänger bewiesen die Gastgeber fortan, dass sie auf den Abstiegsrängen wirklich nichts zu suchen haben.

Nach einer Traumflanke von Moritz Meuser auf Mounir Boukhoutta, hatte dieser keine Probleme, Neu-Isenburgs Schlussmann Fabio Begher mit einem druckvollen Kopfball ins Eck die Grenzen aufzuzeigen (22.).

Der langjährige Verteidiger Boukhoutta, der erst kurz vor der Winterpause von Trainer Noja aus der Defensive in die Offensive beordert worden war, hat derweil keinerlei Ambitionen, noch einmal auf seine alte Position zurückzukehren.

„Das ist eine neue Herausforderung. Ich will auf alle Fälle vorn bleiben und nicht mehr zurück“, sagte der 1,96 große Stürmer, der an diesem Dienstag seinen 26. Geburtstag feiert.

In der zweiten Halbzeit hatte der kalte Wind noch einmal zugenommen, sodass einige Bälle etwas unkontrolliert durch die Luft flogen und sich Kapitän Roy Keßebohm noch auf die Schnelle ein paar Handschuhe reichen ließ. Ordentlich Laufarbeit gab es dann allerdings auch noch zu verrichten.

Dabei stimmte aber meistens das Lohfeldener Umschaltspiel, und insgesamt blieben Neu-Isenburger Chancen Mangelware. Ganz anders auf Seiten der Gastgeber: Der quirlige Nasuf Zukorlic hatte sich auf der rechten Außenbahn abgesetzt und an Neu-Isenburgs Torhüter vorbei auf Tjarde Bandowski gepasst (79.). Der ließ sich nicht zweimal bitten, und die Vorentscheidung war gefallen. Neu-Isenburgs Gegenwehr ließ in der Folge immer mehr nach, sodass der eingewechselte Konstantinos Drizis (79.) für den Schlusspunkt sorgen konnte.

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