Hessenligist vor letztem Spiel vor der Winterpause

FSC Lohfelden will sich in Griesheim belohnen

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Vor dem Jahresabschluss: Lohfeldens Trainer Alfons Noja tritt mit dem FSC in Griesheim an.

Lohfelden. Alfons Noja weiß, wie wichtig das letzte Spiel vor der Winterpause ist. „Das Gefühl, das vom Ausgang der letzten Partie abhängt, bleibt über Weihnachten und in der Vorbereitung. Wir wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen“, sagt der Trainer des FSC Lohfelden. Um dieses zu bekommen, muss der Fußball-Hessenligist am Samstag (14 Uhr) bei Viktoria Griesheim gewinnen.

„Es ist das große Finale 2018“, sagt Noja und fügt hinzu: „Es war ein intensives Jahr, in dem wir uns zu selten für unseren Aufwand belohnt haben.“ Das beste Beispiel lieferte der FSC in der vergangenen Woche ab. Beim Tabellenvierten Waldgirmes zeigten die Gäste eine starke Leistung, kassierten aber in der 94. Minute per Freistoß den Gegentreffer zum 0:1-Endstand. „Wir hatten bisher in der Saison kein Matchglück. Wenn es sich in dieser Saison noch ausgleicht, dann haben wir eine fantastische Rückrunde vor uns“, sagt Noja.

Die Partie in Griesheim ist aber noch aus zwei weiteren Gründen von besonderer Bedeutung. Erstens: Die Viktoria steht in der Tabelle auf einem Abstiegsplatz, nur einen Rang und drei Punkte hinter den Gästen. Bei einem Erfolg der Hausherren würden sie den Platz mit Lohfelden tauschen. Natürlich will der FSC unbedingt verhindern, auf einem Abstiegsrang zu überwintern. Zweitens: Die Lohfeldener haben sich bisher gerade gegen die Teams aus dem Tabellenkeller schwergetan. „Wir haben noch gegen keine Mannschaft im roten Bereich gewonnen. Daher ist unsere Zielsetzung, dass wir uns in Griesheim freischießen“, sagt der Trainer.

Das wird keine leichte Aufgabe. Die Griesheimer stehen im Tabellenkeller, weil sie mit vier Niederlagen in die Saison starteten. Danach hat sich das junge Team gefangen, wie zuletzt ein 1:1 in Baunatal und ein 2:2 gegen Alzenau eindrucksvoll beweisen. Der FSC-Trainer stellt sich auf einen diszipliniert verteidigenden Gegner ein, „der spritzig und spielstark ist. Wir müssen versuchen, kreativer als Griesheim zu spielen.“

Beim FSC fehlen David Lensch (aus beruflichen Gründen) und der gesperrte Maurice Fiolka. Noch ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Roy Keßebohm.

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