Fünf Fakten zum Spiel in Bad Vilbel

Fußball-Hessenliga: Für den KSV Baunatal geht es zum Lieblingsgegner

Er trifft gegen Bad Vilbel besonders gern: Rolf Sattorov (rechts, hier gegen Roy Kessebohm vom CSC 03 Kassel) tritt mit Baunatal auswärts an.
+
Er trifft gegen Bad Vilbel besonders gern: Rolf Sattorov (rechts, hier gegen Roy Kessebohm vom CSC 03 Kassel) tritt mit Baunatal auswärts an.

Für den KSV Baunatal hat die Saison mit einem Dämpfer begonnen. Die 1:4-Heimpleite gegen den SV Steinbach kam nach der guten Vorbereitung für den Fußball-Hessenligisten überraschend. Am Samstag (15 Uhr) hat der KSV beim FV Bad Vilbel die Chance, den Patzer vom Auftakt auszubügeln.

Baunatal - Schließlich geht es zum Lieblingsgegner. Wir haben fünf Fakten zur Auswärtspartie gesammelt:

1. Die Bilanz

Sie ist beeindruckend: die Baunataler Bilanz gegen Bad Vilbel. Die vergangenen sechs Spiele in der Hessenliga gewann der KSV – bei 14:3 Toren. Die letzte Niederlage gegen Bad Vilbel? Die liegt 15 Jahre zurück. Wobei erwähnt werden muss, dass beide Teams zwischenzeitlich zwölf Jahre nicht gegeneinander spielten. „In der vergangenen Spielzeit haben wir zwei ganz wichtige Spiele gegen Bad Vilbel gewonnen“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe. „Die Bilanz ist schön. Aber was in der Vergangenheit war, das zählt nun nicht mehr. Zumal Bad Vilbel jetzt eine komplett neue Mannschaft hat.“

2. Die Torschützen

Seit 2018 spielt Bad Vilbel wieder in der Hessenliga. Bei den vier Siegen gegen den FV erzielten die Baunataler neun Treffer – von vier Torschützen. Von diesem Quartett spielt allerdings nur noch Rolf Sattorov (4 Tore) beim KSV. Mario Wolf (2), Thomas Müller (2) und Torben Ludwig (1) verließen den Verein.

3. Die Position:

Es ist ein ungewohntes Bild. Die Baunataler stehen auf dem letzten Tabellenplatz. Na klar, es ist lediglich der erste Spieltag absolviert, die Tabelle natürlich noch nicht aussagekräftig. Dennoch kurios: In der Hessenliga hatte der KSV die Rote Laterne schon ewig nicht inne. In den zwei Spielzeiten in der Regionalliga kam das schon mal vor, aber in der höchsten hessischen Liga war dies zumindest in den vergangenen 15 Jahren nicht der Fall.

„Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir mal so schlecht gestartet sind“, sagt auch Nebe. „Es ist eminent wichtig, dass wir jetzt eine Trotzreaktion zeigen, um gar nicht erst in einen Abwärtsstrudel zu kommen.“

4. Die Verletztenliste

Es steht zwar erst der zweite Spieltag bevor, dennoch ist die Verletztenliste des KSV schon lang. Vor allem die Neuzugänge hat es erwischt. So fehlen Dominik Schneider, Moritz Meuser, Max Wilhelm und Alexander Keilmann weiterhin. Zudem ist Florian Heussner verletzt. Nico Schrader und Manuel Pforr sind krank, ob die beiden Routiniers spielen können, ist sehr fraglich. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Mit Innenverteidiger Maximilian Blahout ist ein Leistungsträger wieder fit.

5. Der Umbruch:

Im Vergleich zu den beiden souveränen KSV-Erfolgen (2:0 zu Hause, 4:1 in Bad Vilbel) aus der Vorsaison hat sich die Mannschaft des Gastgebers stark verändert. „Es ist schwer, sich auf sie einzustellen. Sie haben viele Neue, die außer zwei, drei Ausnahmen, eher unbekannt sind“, sagt Nebe. Bei den Gastgebern stehen 15 Abgängen 15 Neuzugänge gegenüber. Da verwundert es nicht, dass neun Neue beim Bad Vilbeler 1:0-Auftaktsieg in Neuhof zum Einsatz kamen. Und wie sollte es anders sein: Mit Jeff Thielemann schoss auch ein Neuzugang das Goldene Tor. (Manuel Kopp)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.