Fußball-Hessenligisten empfangen Aufsteiger

Heimspiele für KSV Hessen und KSV Baunatal: Max Zunker und Max Annemüller im Mittelpunkt

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Gute Laune: KSV-Torwart Maximilian Zunker zeigte am vergangenen Spieltag in Fulda eine starke Leistung und steht auch am Samstag gegen Walldorf im Tor der Löwen. 

Kassel/Baunatal – Heimspiel-Doppelpack für die Fußball-Hessenligisten. Der KSV Hessen Kassel empfängt am Samstag Rot-Weiss Walldorf (14 Uhr, Auestadion), der KSV Baunatal den SV Neuhof (14 Uhr, Kunstrasenplatz am Parkstadion). Beide Gegner sind Aufsteiger. Und: Bei KSV und KSV stehen Max und Max im Mittelpunkt. Die Torhüter Maximilian Zunker und Max Annemüller vertreten jeweils die bisherige Nummer eins.

Max Zunker

Der 25-Jährige steht am Samstag zum vierten Mal in Folge in der Startformation. Beim Spiel gegen Steinbach war er in der 67. Minute für Niklas Hartmann gekommen, der mittlerweile am Knie operiert wurde und noch einige Zeit ausfällt. So steht Zunker nun im Blickpunkt. Aus Lohfelden gekommen sollte er unter Trainer Dietmar Hirsch zum Saisonstart eigentlich die Nummer eins werden, verletzte sich dann aber.

Nun steht er also im Tor, zeigte zuletzt beim Sieg in Fulda eine bärenstarke Leistung und sagt: „In der Mannschaft läuft es nun richtig. Die Erfolge sind da. Das macht es auch für mich leichter.“ Die Hessenliga ist für Zunker nach den Erfahrungen in Lohfelden kein Neuland, der KSV aber eine neue Dimension. „Natürlich ist das etwas Besonderes. Das Stadion und die Fans – das beflügelt. Es ist ein Genuss, da einzulaufen. Aber wenn der Schiri anpfeift, ist das vorbei. Dann gilt die volle Konzentration auf das Spiel“, erzählt der aus Münden stammende Zunker.

Trainer Tobias Damm, der am Mittwoch seinen 36. Geburtstag feierte, hat großes Vertrauen in den Schlussmann und sagt: „Er bringt sehr viel Ruhe mit, auch dann, wenn er den Ball am Fuß hat. Ich habe null Sorge, ihn zu bringen. Er ist sein sehr guter Torhüter.“ Zunker selbst lobt vor allem seine Mitspieler: „Der Sieg in Fulda hat gezeigt, dass wieder Leben in der Mannschaft steckt. Wir haben eine Riesen-Mentalität. Wenn wir bis zur Winterpause weiter Siege einfahren, dann klopfen wir noch mal oben an.“ Wie sein Trainer warnt er aber vor Gegner Walldorf, der bei einem Spiel weniger drei Zähler hinter dem KSV steht. „Die spielen einen sehr guten Ball“, sagt Damm und verweist vor allem auf die Flügelzange mit Takero Itoi und dem früheren Kasseler Christopher Nguyen.

Max Annemüller

Im Sommer kam Max Annemüller vom Verbandsligisten OSC Vellmar nach Baunatal. „Mir war vor der Saison klar, dass ich die Nummer zwei bin“, sagt der 26-Jährige. Aufgrund der Schulterverletzung von Stammkeeper Pascal Bielert stand Annemüller in den vergangenen drei Partien aber im Tor. Da Bielert weiter fehlt, wird der Neuzugang auch gegen Neuhof auflaufen. „Ich freue mich, die Herausforderung anzunehmen“, sagt Annemüller, der in dieser Woche erkältet war, aber zuversichtlich ist, am Samstag zu spielen.

Den Ball gehalten: Max Annemüller (hier noch im Trikot des OSC Vellmar) steht am Samstag wieder im Baunataler Tor. Foto: Christian Hedler

Für den Torwart ging es in den vergangenen Jahren steil bergauf. Er spielte 2016 noch für den SV Kaufungen II in der Kreisliga A. In den folgenden Spielzeiten stand er für den TSV Rothwesten und den OSC Vellmar in der Verbandsliga im Tor. In Griesheim gab er vor ein paar Wochen nun sein Hessenliga-Debüt. Den nächsten Gegner kennt Annemüller noch aus der vergangenen Saison. Der Keeper warnt vor Neuhofs Torjäger Radek Görner: „Er hat große Qualität und zieht sein Team mit“, sagt der 26-Jährige, der weiß, wie wichtig das Heimspiel ist. Schließlich rutschte der KSV nach der 2:4-Niederlage in Walldorf auf einen Abstiegsplatz ab.

Annemüllers Trainer Tobias Nebe ist mit dem Torwart „total zufrieden“. Und sagt über ihn: „Er strahlt Ruhe und Souveränität aus, trainiert gut und ist ein sehr positiver Typ. Ich freue mich für ihn, dass er jetzt seine Chance bekommt.“

Neben Bielert ist derzeit auch der etatmäßige dritte Torwart – der A-Jugendliche Benedikt Saul – nach einem Fingerbruch verletzt. Deswegen reagierte der KSV und verpflichtete Norman Stollberg. „Er hat zwar die letzten Jahre pausiert, aber er hat sich fit gehalten“, sagt Nebe. Der 36-Jährige spielte früher für den KSV Hessen und den FSC Lohfelden. Stollberg sitzt am Samstag auf der Bank. Dagegen fallen Florian Heussner (erkältet) und Niklas Künzel (Sehnenentzündung) aus. Nico Möller und Mario Wolf kehren in den Kader zurück.

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