Letztes Heimspiel

Fußball-Hessenliga: KSV Baunatal empfängt Meister Gießen

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Auf und davon: Baunatals Patrick Krengel (links, hier gegen Ederberglands Manuel Todt) empfängt mit dem KSV den Meister Gießen. 

Für die Fußballer des KSV Baunatal ist es das letzte Heimspiel der Hessenliga-Saison. Der Gegner gibt der Partie einen würdigen Rahmen, denn kein Geringerer als der Meister FC Gießen ist zu Gast. Anpfiff ist am Samstag im Parkstadion um 15 Uhr.

Die Baunataler erinnern sich gern an das letzte Heimspiel gegen Gießen zurück. Schließlich war es das Hessenpokal-Halbfinale im März. „Das war ein schöner Tag für uns und die ganze Region“, sagt Abwehrspieler Patrick Krengel. Durch den 6:4-Sieg nach Elfmeterschießen zogen die Nordhessen in das Endspiel gegen Wehen Wiesbaden ein. Mittlerweile ist klar, dass der Finaleinzug bereits zur Teilnahme an der Hauptrunde des DFB-Pokals ausreicht.

Dass die Gießener die Saison nicht einfach auslaufen lassen, obwohl sie bereits Meister sind, bewiesen sie am vergangenen Wochenende: 12:0 besiegten sie Türkgücü Friedberg, das im Abstiegskampf steckt. „Á la bonne heure, aber wir sind gewappnet“, sagt Krengel und fügt hinzu: „Wir wollen die Saison abrunden, vielleicht sogar mit drei Punkten. Wir haben Gießen schon einmal geschlagen, warum nicht noch einmal.“

Das Selbstbewusstsein ist bei den Baunatalern zurückgekehrt. Die negative Phase mit drei Niederlagen in Serie, die im 0:6 in Alzenau gipfelte, ist abgehakt. Zuletzt gewannen die Baunataler 3:1 gegen Hünfeld und 4:1 im Nachbarschaftsduell in Lohfelden. „Der Derbysieg beflügelt und gibt uns natürlich Selbstbewusstsein für das Spiel gegen Gießen“, sagt der 23-Jährige.

Durch die zwei vergangenen Siege haben die Nordhessen den sechsten Tabellenplatz gefestigt. Bei vier Punkten Rückstand auf Fulda ist theoretisch noch der Sprung auf Rang fünf möglich, aber auch der Tabellensiebte Ginsheim sitzt dem KSV bei zwei Zählern Rückstand im Rücken.

Personell sieht es beim KSV gut aus. Voraussichtlich fällt nur Jonas Springer, der noch immer muskuläre Probleme hat, aus. Der nach der Winterpause so treffsichere Thomas Müller trainiert nach seiner Verletzung bereits seit eineinhalb Wochen wieder mit. Ob es am Samstag gegen Gießen für einen Einsatz reicht, klärt sich erst im Abschlusstraining am Freitagabend.

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