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Fußball-Hessenliga: Spielfreier OSC Vellmar muss warten und hoffen

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Sie müssen tatenlos zuschauen: Die Vellmarer (von links) Marko Utsch, Enes Glogic und Torhüter Tobias Schlöffel sind am Wochenende nicht im Einsatz und wünschen den Gegnern ihrer Kontrahenten im Abstiegskampf viel Glück.

Kassel. Die drei heimischen Fußball-Hessenligisten sind an diesem Wochenende nicht im Einsatz. Während das Derby zwischen KSV Baunatal und FSC Lohfelden (1:1) bereits am Dienstag stattfand, hat der OSC Vellmar spielfrei. Dennoch verfolgen die Vellmarer mit großem Interesse, was der SC Viktoria Griesheim und Rot-Weiss Frankfurt, die direkten Kontrahenten im Abstiegskampf, machen.

Und noch eine dritte Hessenliga-Partie steht im Fokus, denn der TSV Lehnerz empfängt Borussia Fulda – beide Vereine treten in der nächsten Saison als SG Barockstadt Fulda Lehnerz gemeinsam an.

Waldgirmes - Griesheim

Natürlich drücken die Vellmarer Waldgirmes die Daumen. Wenn nämlich Griesheim gewinnt, könnte der OSC am letzten Spieltag nicht mehr die Viktoria in der Tabelle überholen. Die Vellmarer würden dann nur noch in der Hessenliga bleiben, wenn der KSV Hessen Kassel nicht aus der Regionalliga absteigt. Die Löwen wiederum müssen darauf hoffen, dass Saarbrücken und Mannheim in die dritte Liga aufsteigen, um noch den Klassenerhalt zu schaffen.

Die Griesheimer hatten nach der Winterpause zunächst neun Spiele in Folge verloren. Nach der 1:3-Niederlage beim Schlusslicht SV Steinbach sah schon alles nach einem sicheren Abstieg der Südhessen aus. Allerdings gewannen sie am vergangenen Spieltag überraschend 3:2 gegen Flieden und schöpften nun neue Hoffnung im Abstiegskampf.

Dreieich - RW Frankfurt

Ähnlich wie Griesheim schienen auch die Frankfurter dem Abstieg entgegen zu taumeln. Von den ersten acht Partien dieses Jahres gewannen sie nur eine – gegen den FSC Lohfelden. Aus den beiden letzten Partien holten sie jedoch jeweils einen Punkt und wahrten ihre kleine Chance auf den Klassenerhalt. Immerhin, denn nachdem die Rot-Weissen in der Vorserie fast in die Regionalliga aufgestiegen wären, gerieten sie in Turbulenzen. Auch das zwischenzeitliche Engagement von Mario Basler als Trainer brachte keinen Erfolg. Beim Meister und Aufsteiger in Dreieich ist für die Bockenheimer normalerweise nichts zu holen. Am letzten Spieltag folgt für sie das Kontrastprogramm: Dann treten sie bei Schlusslicht und Absteiger Steinbach an.

Lehnerz - Fulda

Noch maximal zwei Punkte benötigt der TSV Lehnerz, um vor Alzenau als Zweiter in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga einzuziehen. Doch Borussia Fulda ist kein Gegner wie jeder andere. Dabei sorgt nicht der Derbyaspekt für Diskussionen, sondern die Partnerschaft beider Klubs. Als SG Barockstadt bündeln sie die Kräfte, gern auch schon für die Regionalliga. Dazu aber müsste Lehnerz aufsteigen.

Ist es also denkbar, dass die Borussen alles geben, um zu gewinnen und sich eventuell ins eigene Fleisch zu schneiden? Kaum, dachten die Alzenauer, und beantragten, die Fuldaer Spiele nicht zu werten. Der Verband lehnte ab, stellte das Duell aber unter Aufsicht und will prüfen, ob alles mit rechten Dingen zugeht. Wie auch immer dies gehen soll. Beide Vereine fiebern der Partie angeblich entgegen. Auch die Borussen betonen, sich keine Wettbewerbsverzerrung nachsagen lassen zu wollen. Allerdings fehlen ihre Topstürmer Younes Bahssou und Dominik Rummel.

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