Letzte Spiel vor der Winterpause

Hessenliga: KSV Baunatal empfängt Bayern Alzenau

+
Hoch her ging es zwischen ihnen schon öfter: Baunatals Nico Möller (11) vor einem Jahr im Duell mit dem Alzenauer Patrick Kalata. Jonas Springer vom KSV (vorn) beobachtet die Szene ebenso wie Marcel Wilke (rechts).

Baunatal. Rund vier Monate mit Höhen und Tiefen liegen hinter den Fußballern des KSV Baunatal. Unklar scheint, wohin die Reise nach der Hessenliga-Winterpause geht. Im Mittelpunkt steht jedoch zunächst das letzte Spiel des Jahres. Dazu empfängt die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe am Samstag (14 Uhr, Parkstadion) den Tabellenzweiten FC Bayern Alzenau.

Der Gegner

Alzenau präsentierte sich in den letzten vier Spielen nicht so souverän wie zuvor. Der 1:2-Heimniederlage gegen Gießen folgten zwei Remis und nur ein Sieg. Damit verloren die Unterfranken den Kontakt zu Spitzenreiter Gießen und spüren den Atem des KSV Hessen im Nacken. Mit Francesco Calabrese und Alexander Okyere fallen zwei Alzenauer gesperrt aus.

Das Personal

Die Liste der Ausfälle wird zum Glück für die Baunataler immer kürzer. Die Sperren von Jonas Springer und Daniel Borgardt sind abgelaufen, und bis auf Patrick Krengel (Handbruch) kehrten alle Verletzten ins Training zurück.

Der Innenverteidiger

Sah es zwischenzeitlich aus, als könnten sich die Baunataler in der Liga als dritte Kraft etablieren, so sind sie als Sechster nun weit davon entfernt. Der Rückstand auf Alzenau beträgt 16 Punkte. „Es geht nach unserem guten Start und dem folgenden Einbruch darum, uns einen versöhnlich Abschluss zu verschaffen“, betont Niklas Künzel. Dazu sieht der Baunataler Abwehrspieler seine Mannschaft bestens motiviert: „Wir wollen zeigen, dass wir uns fokussieren und noch mal richtig angreifen können.“ Zumal die Aufgabe gegen eine Spitzenmannschaft besonders reizvoll sei. „Gerade auch vor der Winterpause. Da kannst du alles raushauen. Danach kommt ja erst mal nichts mehr“, sagt der 22-Jährige.

Letzteres stimmt freilich nur bedingt, denn am 23. Februar endet die Winterpause. Und dann trifft der KSV gleich wieder auf Alzenau, diesmal bei den Unterfranken. Woran jedoch laut bei den VW-Städtern jetzt noch niemand einen Gedanken verschwendet.

Im Sommer vom Nachbarn KSV Hessen zum Baunsberg gekommen, stand Künzel nur in neun Partien auf dem Feld. Immer wieder warfen ihn Blessuren zurück. Derzeit ist er fit. Bedauert hat er den Wechsel dennoch zu keiner Zeit. „Ich bin hier super zufrieden. Es macht Riesenspaß, das gilt sogar für jedes Training“, sagt der Lehramtsstudent für Haupt- und Realschule, „es geht sehr familiär zu, man fühlt sich gut aufgehoben.“

Und noch ein anderer Punkt hat es dem Innenverteidiger, der in der Jugendzeit vom OSC Vellmar zu Eintracht Frankfurt gewechselt war und über den FC Augsburg zurück nach Nordhessen kam, angetan: „Wir Spieler werden hier nicht hochgejubelt, wenn es gut läuft, aber auch nicht verteufelt, wenn es mal schlechter geht.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.