Hessenliga

Höchste Heimniederlage für Viktoria Großenenglis gegen SV Gläserzell

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Tief enttäuscht: Johanna Pospich kassierte mit dem TuS Viktoria Großenenglis die höchste Heimniederlage in der Hessenliga gegen Gläserzell. 

Schmerzhafte Heimniederlage für Viktoria Großenenglis: Mit 0:4 (0:1) unterlag das Döring-Team gegen den Tabellennachbarn SV Gläserzell. 

Derart hoch hatten die Borkenerinnen zu Hause zuvor nur gegen Eintracht Frankfurt (2:6) und Jahn Calden (0:4) verloren. Trotz des fünften sieglosen Punktspiels in Folge bleibt die TuS-Vorsitzende Birgitt Faßhauer gelassen: „Wir sind Siebter. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Reaktion zeigen werden.“ Eine wohlwollende Aussage angesichts der Vorstellung des Heimteams, das nur in den ersten 35 Minuten durch Sophie Trost (Heber über das Tor) und Anna-Lena Wagner zu Chancen kam.

Dann nahmen die Gäste Fahrt auf. Und gingen durch Vivien Schwings platzierten 20-Meter-Schuss unhaltbar für Viktoria-Torfrau Celine Ziegler ins rechte obere Eck mit 1:0 in Führung (36.). Von nun an verfolgten die Gastgeberinnen einen offensiveren Plan. Der jedoch durch einen Doppelschlag kurz nach dem Seitenwechsel zerstört wurde. Erst versenkte Melanie Hillenbrand einen direkten Freistoß (55.), kurz danach besorgte Sabrina Koll das 3:0 (56.).

Ähnlich wie beim ersten Treffer hatten dabei die schnellen SV-Angreiferinnen um Michelle Beck von einem langen Ball profitiert. Spätestens jetzt wurde das Fehlen von Julia Faupel und Carina Jäger ersichtlich. Nicht nur Luise Hertel, für die bereits früh Lea Unzicker eingewechselt wurde (30.), sondern auch Jana Schwaab, Lara Wessel und Wagner hatten im Mittelfeld häufig technische Probleme. Für Johanna Pospich indes ist die gesamte Mannschaft für die Niederlage verantwortlich: „Wir haben alle zu viele Fehler gemacht. Es gab keine flüssigen Kombinationen.“

Ganz anders sah das beim von Felix Dorn trainierten SVG aus. Das noch zum 4:0 kam, abermals durch Koll (72.). „Sehr ärgerlich, wie wir uns präsentiert haben. Zum Glück ist der Abstand auf die Abstiegsplätze gleich geblieben“, stellte TuS-Coach Daniel Döring ernüchternd fest.

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