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KSV Baunatal: Emin Dag ist in den Testspielen der Mann für das zweite Tor

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Von: Manuel Kopp, Raphael Wieloch

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Auf und davon: Baunatals Emin Dag (links, hier gegen Waberns Niklas Müller) hat einen Lauf.
Auf und davon: Baunatals Emin Dag (links, hier gegen Waberns Niklas Müller) hat einen Lauf. © Richard Kasiewicz

Für die heimischen Fußballer geht es langsam in die heiße Phase der Vorbereitung auf die restliche Saison. Auf und neben dem Platz gibt es interessante Geschichten. Die Auffälligkeiten:

Kuriose Serie

Emin Dag wagte vor der Saison den Sprung aus der Gruppenliga in die Hessenliga – vom TSV Wabern zum KSV Baunatal. Auf zwölf Kurzeinsätze kam er in der Hessenliga und traf dort einmal. Im Kreis- und Hessenpokal durfte er ebenso je über einen Treffer jubeln. Allerdings hat er mit Sebastian Schmeer, Hüseyin Cakmak, Manuel Pforr und Mounir Boukhoutta auch große Konkurrenz auf der Stürmerposition.

In der Winter-Vorbereitung hat er nun einen tollen Lauf. Viermal trat der KSV zu Testspielen an, viermal gewann der Klub, in jedem Spiel schoss Dag ein Tor. Kurios: Es war viermal der zweite Baunataler Treffer. Beim 3:1-Sieg gegen Wolfhagen erzielte der Stürmer das 2:1, beim 4:1 in Rengershausen das 2:0, beim 2:0 in Vellmar das 2:0 und nun beim 3:1 gegen Eintracht Northeim das 2:1. „Es ist natürlich ein schönes Gefühl“, sagt Dag, der selbstverständlich nichts dagegen hätte, seine kuriose Serie fortzusetzen. „Ich habe zuletzt hart trainiert und fühle mich sehr wohl. Ich bin immer heiß zu spielen und gebe immer 100 Prozent“, sagt der 27-Jährige.

Bereits heute steht für die Baunataler mit dem Heimspiel gegen den SV Türkgücü (18.30 Uhr, Kunstrasenplatz am Parkstadion) das nächste Testspiel an. Und es wäre keine Überraschung, wenn Dag das zweite Baunataler Tor erzielen würde.

Neue Trainerstation

Jonas Spengler ist der neue Trainer der SG Hombressen/Udenhausen. Damit hat der Verbandsligist nach intensiver Suche einen Nachfolger für Marco Siemers gefunden, der im Oktober vergangenen Jahres entlassen wurde. Interimsweise leitete bis zuletzt Dominik Lohne das Training, der dabei in Doppelfunktion als Spielertrainer fungierte.

„Wir haben frühzeitig erfahren, dass Jonas nach Nordhessen zurückkehren wird“, erklärt Alexander Stoyhe, Sportlicher Leiter der SG, und ergänzt: „Also haben wir uns darum bemüht, mit ihm in Kontakt zu treten.“

Jonas Spengler schaffte im Jahr 2020 den Sprung in den bezahlten Profifußball. Beim Gruppenligisten SV Kaufungen noch als Trainer tätig, wechselte er damals in die Frauen-Bundesliga zum SC Freiburg, wo er neben Chefcoach Daniel Kraus als Co-Trainer eine tragende Rolle spielte.

Nun also wieder Nordhessen. Nun also Hombressen/Udenhausen. „Wir waren uns gleich sympathisch und hatten sehr positive Gespräche“, so Stoyhe, der von Spenglers Fußballphilosophie überzeugt zu sein scheint. Der erst 27 Jahre alte Spengler sei ein moderner Trainer mit guten Ideen und einer für sich sprechenden Vita. „Dort, wo Jonas zuletzt war, kommst du nicht hin, wenn du eine Flachzange bist“, sagt Stoyhe augenzwinkernd.

Offensives Testspiel

Ein torreiches Ergebnis sorgte in der Reihe der Testspiele für Aufsehen: Verbandsligist OSC Vellmar spielte beim Hessenligisten SV Steinbach und verlor 3:5. In der offensiv-geführten Partie lagen die Gastgeber bereits zur Pause 3:1 in Führung. Bei den Steinbachern traf Neuzugang Leon Wittke (11., 45., 49.), der von der SG Barockstadt zurückkehrte, dreimal sowie je einmal Max Stadler (6.) und Homan Halimi (89.). Für Vellmar erzielten Doppeltorschütze Serkan Aytemür (21., 52.) und Egli Milloshaj (67.) die Treffer. (Manuel Kopp und Raphael Wieloch)

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