Fußball-Hessenligist unter Druck

KSV Baunatal empfängt Bad Vilbel zum Abstiegskampf-Duell

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Ausgewackelt: Rolf Sattorov (rechts, h ier gegen Hünfelds Sebastian Alles) traf beim 4:1-Erfolg im Hinspiel in Bad Vilbel dreimal für Baunatal. 

Der KSV Baunatal rutscht immer tiefer in die Krise. Seit fünf Spielen hat der Fußball-Hessenligist nicht mehr gewonnen. Bereits am Freitag kommt es zum nächsten Spiel gegen einen direkten Kontrahenten im Abstiegskampf. Der FV Bad Vilbel ist ab 20 Uhr zu Gast.

Der KSV möchte gern im Parkstadion spielen, ob das klappt, oder die Teams auf den Kunstrasenplatz ausweichen müssen, entscheidet sich erst heute Vormittag bei der Platzbegehung. Das Duell in Zahlen:

2 Mal fiel das Flutlicht aus, als der KSV ziemlich genau vor einem Jahr in Bad Vilbel zu Gast war. Auf dem Sportplatz an der Huizener Straße war in der ersten Halbzeit plötzlich zweimal der Strom weg. Schließlich wurde die Begegnung auf einem Nebenplatz zu Ende gebracht. Den Baunatalern war das egal, sie gewannen durch das Tor von Torben Ludwig 1:0.

3 Partien hat die Mannschaft von Trainer Tobias Nebe bis zur Winterpause noch vor sich. Nach der heutigen Begegnung trifft der KSV noch zweimal auf Dreieich. „Wir müssen gegen Bad Vilbel unbedingt gewinnen, denn Dreieich hat einen unglaublichen Lauf. Da können wir auch leer ausgehen“, sagt der Sportliche Leiter Ralf Rößler.

10 ist die Rückennummer von Felix Schäfer. Der Mittelfeldstratege war nach seiner langen Verletzung gerade erst wieder fit, nun fällt er erneut aus. Womöglich hat er sich einen Muskelfaserriss zugezogen. Dino Kardovic hat zwar seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen, fehlt nun aber wegen einer Zerrung. Noch Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Niklas Künzel (Sehnenentzündung) und Thomas Müller (Sprunggelenksprobleme).

14 Jahre ist es her, dass die Baunataler zum letzten Mal gegen Bad Vilbel verloren haben. Okay, zwischenzeitlich spielten sie auch zwölf Jahre nicht gegeneinander. Dennoch sieht die Bilanz für den KSV blendend aus: Fünf Siege gab es aus den vergangenen fünf Partien.

18 Punkte holten die Baunataler aus den 18 Partien in dieser Saison. Viel zu wenig für die Ansprüche des KSV. „Es ist bisher eine ganz verkorkste Saison“, sagt Rößler. Die Gastgeber stehen auf dem ersten Abstiegsplatz – zwei Punkte vom rettenden Ufer entfernt. Einen Zähler weniger hat Bad Vilbel bisher geholt. Es ist eben ein Duell im Abstiegskampf.

35 Minuten benötigte Rolf Sattorov im Hinspiel, um drei Treffer zu erzielen. Fast im Alleingang brachte er sein Team mit 3:0 in Führung – am Ende gewannen die Baunataler 4:1. Den vierten KSV-Treffer erzielte Müller.

51 Tage ist es her, dass die Zuschauer im Parkstadion den letzten Heimsieg der Baunataler bejubeln durften. Das war ein 1:0-Erfolg – ausgerechnet gegen den Spitzenreiter Stadtallendorf. Allerdings war es bisher auch der einzige Sieg vor heimischer Kulisse in dieser Spielzeit.

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