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KSV Baunatal empfängt FC Gießen – Rückblick auf packende Duelle im Parkstadion

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Von: Manuel Kopp

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Damals wie heute dabei: Baunatals Niklas Künzel hier am 19. März 2019 beim Pokalkrimi gegen den FC Gießen und Damjan Marceta im Parkstadion. Archi
Damals wie heute dabei: Baunatals Niklas Künzel hier am 19. März 2019 beim Pokalkrimi gegen den FC Gießen und Damjan Marceta im Parkstadion. Archi © Dieter Schachtschneider

Der KSV Baunatal ist in dieser Saison im Parkstadion noch ungeschlagen. Aus den drei Heimspielen holte der Fußball-Hessenligist zwei Siege sowie ein Unentschieden – und blieb ohne Gegentor. Nun wartet am Samstag (14.30 Uhr) mit dem FC Gießen aber ein harter Brocken.

„Es ist eine individuell gut besetzte Mannschaft, die am Ende der Saison sicher unter den besten fünf Teams stehen wird“, sagt KSV-Trainer Tobias Nebe. Vor dem Duell mit dem Regionalliga-Absteiger sind Felix Schäfer, Leon Recker und Markus Tare Neufang wieder ins Training eingestiegen. Während die Einsätze von Schäfer und Recker fraglich sind, kommt das Spiel für Neufang auf jeden Fall noch zu früh.

Die letzten Heimspiele des KSV gegen Gießen waren stets spektakulär, die Zuschauer sahen immer mindestens fünf Tore. Daher blicken wir zurück auf vier heiße Duelle im Parkstadion:

Das letzte Duell

18. Mai 2019: KSV Baunatal - FC Gießen 3:4. Es ist schon etwas her, dass beide Vereine aufeinandertrafen. Am vorletzten Spieltag der Saison 2018/19 standen die Gießener als Meister fest, Baunatal war Siebter. Ohne großen Druck entwickelte sich eine packende erste Halbzeit: Nach den Treffern von Nico Schrader, Daniel Borgardt und Rolf Sattorov – und dem Doppelpack von Gießens Noah Michel – führte der KSV zur Pause 3:2. In der Schlussphase drehten Cem Kara (77.) und Joker Damjan Marceta (82.) die Partie für die Gäste. Die Gießener stiegen in die Regionalliga auf – und spielten dort bis zur letzten Serie.

Der Pokalkrimi

19. März 2019: KSV Baunatal - FC Gießen 6:4 n.E. „Das Spiel bleibt in guter Erinnerung“, sagt Nebe. Es war ein großer Hessenpokal-Abend im Parkstadion. Beim Halbfinale unter Flutlicht war der KSV gegen den souveränen Hessenliga-Tabellenführer krasser Außenseiter. Nach 90 Minuten stand es 1:1 – Timo Cecen (15.) hatte Gießen per Foulelfmeter in Führung gebracht, Schrader (20.) ausgeglichen. In der Schlussphase der regulären Spielzeit sah Felix Schäfer die Gelb-Rote Karte. Trotz Unterzahl in der Verlängerung rettete sich der KSV ins Elfmeterschießen. Baunatals Torwart Pascal Bielert hielt den ersten Gießener Schuss – und dann trafen für die Gastgeber Patrick Krengel, Niklas Künzel, Manuel Pforr, Nico Möller und Fatih Üstün zum 6:4-Triumph.

Für die Baunataler war der Erfolg gleichbedeutend mit dem Einzug in den DFB-Pokal, denn im Hessenpokal-Finale wartete später SV Wehen Wiesbaden. Die Südhessen gewannen das Endspiel zwar 8:1, da sie über die Dritte Liga aber schon für den DFB-Pokal qualifiziert waren, bekam auch der KSV ein Ticket.

Der späte Siegtreffer

26. August 2017: KSV Baunatal - Teutonia Watzenborn-Steinberg 3:2. Unter diesem Namen trat der FC Gießen an, bevor sich am 1. Juli 2018 die Fußball-Abteilung des VfB Gießen der Teutonia Watzenborn-Steinberg anschloss. Auch vor fünf Jahren ging es in Baunatal turbulent zu. Im Parkstadion brachte Pforr die Gastgeber zweimal in Führung, Marceta glich jeweils wieder aus. So stand es kurz vor Schluss 2:2. In der 87. Minute köpfte Mario Wolf dann den 3:2-Siegtreffer – und machte den KSV so zum Spitzenreiter.

Die bittere Wende

14. November 2015: KSV Baunatal - Teutonia Watzenborn-Steinberg 2:3. Die Baunataler sahen beim Duell im Herbst 2015 schnell wie der sichere Sieger aus, führten durch den Doppelpack von Schrader nach 44 Minuten 2:0. Mit dem Pausenpfiff verkürzte Rafael Szymanski auf 1:2. In der Schlussphase gab es die kalte Dusche für den KSV – Louis Goncalves (82.) und Denis Weinecker (88.) per Foulelfmeter sorgten für den 3:2-Sieg der Gäste. (Manuel Kopp)

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