Fußball-Hessenligist startet in Steinbach in die Saison

KSV Baunatal: Hüseyin Cakmak kommt, Manuel Pforr bleibt

Er will jetzt für Baunatal jubeln: Hüseyin Cakmak (links, hier mit Jannik Weingarten) spielte einst für den FSC Lohfelden. Nun ist er zurück beim KSV.
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Er will jetzt für Baunatal jubeln: Hüseyin Cakmak (links, hier mit Jannik Weingarten) spielte einst für den FSC Lohfelden. Nun ist er zurück beim KSV.

Kurz vor dem Saisonstart gibt es beim KSV Baunatal noch einmal personelle Neuigkeiten: Mit Hüseyin Cakmak schließt sich dem Fußball-Hessenligisten ein weiterer Offensivspieler an. Und Manuel Pforr bleibt dem Klub als Stürmer erhalten.

Bevor die Spielzeit für die Nordhessen am Samstag (16 Uhr) beim SV Steinbach beginnt, ist jedoch noch offen, wer im Tor stehen wird.

Die Personalsituation

Nachdem sich der KSV in der Vorbereitung von Dino Kardovic getrennt hat, wurde jetzt für adäquaten Ersatz gesorgt: Hüseyin Cakmak. Der 22-Jährige sorgte schon einmal für Furore am Baunsberg. Für die A-Jugend des KSV erzielte er in der Verbandsliga-Saison 2016/17 in 21 Partien 39 Tore.

In seinem ersten Seniorenjahr wechselte er 2017 zum FSC Lohfelden, eine Saison später zum FC Kaiserslautern II in die Oberliga. Über die Stationen Würzburger Kickers (Dritte Liga) und KSV Hessen Kassel (Regionalliga) kam er vor einem Jahr zum Hessenligisten SG Barockstadt Fulda-Lehnerz.

KSV-Trainer Tobias Nebe hatte Cakmak schon länger auf dem Zettel und freut sich nun über die Verpflichtung des schnellen Angreifers. Der Sportliche Leiter Matthias Kepper sagt: „Er hat die Geschwindigkeit und das Niveau, das wir brauchen.“ Cakmak sei flexibel einsetzbar, ob in der Spitze oder über die Flügel.

Außerdem hat mit Manuel Pforr ein Baunataler Urgestein seinen Vertrag nun verlängert. Der 32-Jährige, der kürzlich Vater geworden ist, ist als Standby-Spieler eingeplant. „Wenn es für ihn zeitlich klappt, trainiert er mit. Und wenn er so fit ist, dass er spielen kann, ist er natürlich auch eine Option für unseren Trainer“, sagt Kepper. Keine Frage, mit Cakmak und Pforr hat Nebe neben den Stoßstürmern Sebastian Schmeer und Mounir Boukhoutta noch mehr Optionen in der Offensive.

Die Torwartfrage

Auf einer anderen Position hat Tobias Nebe ein Luxusproblem. Und das sieht so aus: „Wir haben drei sehr gute Torhüter, alle sind sehr dicht beieinander“, sagt der KSV-Trainer und meint damit Jonas Labonte, Kim Sippel und Max Stellbogen. Gerade Labonte und Sippel lägen fast gleichauf. Die Entscheidung, wer Stammtorhüter wird, sei offen. Darüber will Nebe vor der Partie in Steinbach auch noch einmal mit Torwarttrainer Jan Schäfer beraten.

„Es kann aber auch sein, dass wir gar nicht mit einer klaren Nummer eins in die Saison gehen und nicht den üblichen, sondern einen anderen Weg beschreiten“, sagt Nebe.

Mit Jannik Schramm haben die Baunataler sogar noch einen vierten Torhüter im Kader. „Er ist zwar derzeit ein bisschen hintendran, aber sehr engagiert und lernwillig“, lobt Nebe.

Der Auftakt

In der vergangenen Saison starteten die Baunataler mit einer 1:4-Niederlage. Gegen wen? Steinbach. „Wir sind auf jeden Fall gewarnt und wollen es diesmal natürlich besser machen“, sagt Nebe und fügt hinzu: „Man merkt jetzt auch die Vorfreude. Es kribbelt, die Vorbereitung war lang genug.“

Ob Cakmak morgen schon dabei ist, hängt noch davon ab, ob er rechtzeitig die Spielgenehmigung erhält. Auf jeden Fall fehlen werden Neuzugang Nicolai Lorenzoni und Justin Wieczorek (beide Urlaub) sowie Niklas Künzel (Innenbanddehnung im Knie). Hinter den Einsätzen von Patrick Krengel (Zerrung) und Leon Recker (Erkältung) steht ein Fragezeichen. (Manuel Kopp)

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