Hessenligist will nachlegen

KSV Baunatal: Mit Schwung ins erste Heimspiel gegen Hanau

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Voller Einsatz: Maximilian Blahout (links, hier im DFB-Pokal gegen Bochums Simon Zoller) und der KSV Baunatal empfangen Hanau. 

Sie sorgten für eine Überraschung beim Auftakt nach der Winterpause der Hessenliga: die Fußballer des KSV Baunatal. Nach dem Sieg beim Spitzenreiter Stadtallendorf wollen sie im ersten Heimspiel 2020 nachlegen. Und das wäre wichtig: Mit dem 1. Hanauer FC ist morgen (14 Uhr, Parkstadion) ein direkter Kontrahent im Abstiegskampf zu Gast.

Einen Anteil am Erfolg hatte auch Maximilian Blahout, der ein richtiger Dauerbrenner ist. Nur zwei KSV-Spieler verpassten in den 22 Hessenliga-Partien dieser Saison noch keine Minute: Kapitän Daniel Borgardt und eben Blahout. Da verwundert es nicht, dass KSV-Trainer Tobias Nebe den 23-Jährigen lobt: „Er ist ein absoluter Führungsspieler und hat eine super Einstellung.“

Selbstverständlich war Blahout auch beim 3:2-Erfolg in Stadtallendorf dabei. Wie gelang dem KSV der Coup? „Wir haben in der Vorbereitung sehr gut gearbeitet und sind als Team noch ein bisschen mehr zusammengewachsen. Das hat man in dem Spiel gesehen“, sagt er. Ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf, mehr aber noch nicht. Nun muss der KSV gegen Hanau nachlegen. „Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat. Wir konnten uns in der Winterpause ja lange genug die Tabelle anschauen“, sagt Blahout. „Wir haben in der Hinrunde viele Warnungen erhalten, jetzt müssen diese mal fruchten.“ Zur Erinnerung: Auch das Hinspiel gewannen die Nordhessen gegen Stadtallendorf – vier Tage später gab es dann zu Hause die 1:2-Niederlage gegen Kellerkind Steinbach.

Das soll sich diesmal gegen Hanau nicht wiederholen. Zumal die Gäste nur zwei Punkte weniger als Baunatal auf dem Konto haben. „Auch wenn sie so weit unten in der Tabelle stehen, haben sie eine sehr hohe Qualität“, warnt der Innenverteidiger. Er verweist vor allem auf die Angreifer Salvatore Bari und Varol Akgöz. Letztgenannter wechselte im Winter nach Hanau und spielte früher selbst für Baunatal. „Das ist mit das Beste, was die Liga zu bieten hat“, sagt Trainer Nebe über das Stum-Duo. „Es wird keinen bei uns geben, der Hanau unterschätzt.“

Auf welchem Belag morgen gespielt wird, ist noch offen. „Wir hoffen auf Rasen, aber es wird wohl eher Kunstrasen“, sagt Nebe. Sicher ist, dass der Coach mit Rolf Sattorov (Innenbandanriss), Dino Kardovic (Zerrung) und Thomas Müller (Meniskusriss) auf drei Offensivspieler verzichten muss. Dafür kehrt Nico Schrader, der in Stadtallendorf erkältet ausfiel, zurück in den Kader. Noch fraglich ist der Einsatz von Patrick Krengel, der sich einen Kahnbeinbruch zugezogen hat. Eventuell spielt er mit einer Manschette an der Hand.

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